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Der Sonderbunds-Krieg und die Ereignisse von 1856 : eingeleitet durch eine biographische Skizze / General G. H. Dufour
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vier Bataillone in’s Innere der Stadt; die Artillerie auf denLandstrassen ausserhalb der drei Thore gelagert; dies warendie für den Tag der Capitulation geholfenen Massregeln.Der Best der Truppen sollte ausserhalb Quartier beziehenund die Garnison am folgenden Tage ablösen. Es wärendemnach nur vier Bataillone nach Freiburg verlegt worden,zwei von jeder der Divisionen I und II; die drei andern,ebenfalls den beiden Divisionen entnommenen Bataillonewaren zur Besetzung der Schanzen und der drei Strassennach Murten, Payerne und Komont bestimmt.

Der Dislocations-Befehl wurde jedoch falsch verstandenoder falsch ausgeführt. Es zog gleichzeitig eine grosseTruppenmenge in Freiburg ein, was deren Unterbringungund Ernährung ausserordentlich erschwerte. Am folgendenTage gab es bedeutende Unordnungen, besonders im Jesuiten-collegium, das auf Anstiften unbekannter Leute, welche dieeidgenössische Armbinde angelegt und in der ersten Nachtim Gefolge des Heeres in die Stadt gezogen waren, verwüstetwurde. Es bedurfte vieler Energie, um diesen Unordnungenein Ziel zu setzen, die Stadt musste sogar in Belagerungs-zustand erklärt werden. Die hauptsächlichsten Uebelthäterwurden verhaftet und allmählich war die Buhe wieder her-gestellt.

Da eine provisorische Begierung eingesetzt war unddie von der Tagsatzung bezeichneten Commissäre zur Ord-nung der cantonalen Angelegenheiten ihr Amt angetreten,so verlegte Oberst Billiet sein Hauptquartier nach Vevey ,während er in Freiburg unter dem Befehl eines Platzcom-mandanten und zur Verfügung der eidgenössischen Com-missäre die zur Aufrechthaltung von Buhe und Ordnungnöthigen Truppen zurückliess.

In Vevey zog er seine vierte Brigade zusammen, die