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•während seiner Abwesenheit vor den Debouches der Rhone und auf dem Pas de Cheville im Gebirge als Beobachtungs-truppen gelegen. Dieser Punkt war besonders gefährlich,weil er einen Zugang in den Canton Waadt durch Um-gehung der Positionen eröffnet, welche die eidgenössischenTruppen vor den Brücken von St. Maurice und Lavey be-setzt hielten (s. Blatt IV). Vevey war ein Centralpunkt,von wo aus Oberst Rilliet die Bataillone leiten konnte, dienoch im Canton Freiburg standen, und darüber zu wachenvermochte, dass jede Unternehmung von Seiten der Walliser unmöglich wurde. Seine hauptsächlichen Streitkräfte warenin Villeneuve, Aigle, Bex zusammengezogen, so dass er alleUebergänge über die Rhone beherrschte. Seine Reservelag in Vevey .
Das Wallis hatte nahe an 5000 Mann unter den Waffen,“ohne den Landsturm, dessen Stärke unbekannt war, deraber viele geübte Schützen in seinen Reihen zählte.Diese Division der Sonderbundsarmee besass einige Geschütze,sie stand in sehr starken Stellungen, sie hatte Stückbettungenund Brustwehren für die Artillerie errichtet, Schützengräbenund Verstecke hergestellt, namentlich vor den Brücken beiLavey und St. Maurice , und obgleich sie mit den beidenDivisionen der Waldstätte nur die Verbindung über dieFurka besass und folglich von denselben nicht viel Hülfezu erwarten hatte, so war sie in ihren Stellungen, wegender Schwierigkeit des Uebergangs über die Rhone und derVortheile des gebirgigen Landes, darum nicht minder furcht-bar. Der Commandant, dieser Division, General von Kalber-matten, hielt sich selbst für stark genug, um einige Truppennach Luzern abzugeben, die dann an dem Angriff auf demSt. Gotthard und an verschiedenen Gefechten Theil nahmen,die im Freienamt und bei Gislikon stattfanden. Dies be-