Sanctus BEATUS Apostolus Helvetia*; f
Maria scynd bereit uns in aller Trüb- und Maria' grosse Fürbitt spühren/undsal bepzustehen/ und zu erzeigen / daß mit Nutz ' auch wunderbahrlichemsie der Ärancken Heyl: 8alusinfii-mo» Schirm je mehr/ und mehr erfahren /rum seye; und mit höchster Verwunde- und mit Freuden zeitlich/ undrung werden wir GSttes starcke Hilft/ ewig gemessen.
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© Reben nnd MerbenBl. B»t-
tm deß berühmten Beichtigers und Einsi-dels/ Der Schweißern Apostel / und gswessnen ersten Bischoff zu Windisch.
Starb Anno m. den 9. Maij/im Anfang der Regierung des Raffers Traiani.
Von ihme schreib gantz wcitläuffig R. ?. ?erru, Lauilius Soe. Jesu p. m.in seinem Buch von St. Bütten Leben. Item in seinem Martyrologio 9 .Maij / aus welchem dist unsere Histori gezogen.
Item Beda, Ado , Uiuardus in ihren A4artyrologijs. joann Stumyssin feiner grossen Schweißer Chronie, braneise. Ouillimaunus lib. I RerumHelvec.c. 15. Item lib. .-.Habsourgicarum c. I. unb aus ihine faecrb Raslec V.1. w.Thnmhcrr zu Costantz/ in seinem Buch vom Costanyer Bisthum. End-lich ^oauu^aeuu Orailer in dein Schweitzttischcn Heldenbuch um II» Blat.
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C»p. T.
Seinttrland /und ersterRahm.
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GrosserCnffcr 5iiniChristiicheGlaube».
EATUS / welchen wirTeutschen jctzunder gemetrmglich Batt nennen / heißzuvor in seinem Heydnt-schen Wesen Suetonius/biß daß er fotgends zu den ChristlichenGlauben bekehrt/ den neuen und hvld-sceliaen Beati Nahmen in/und mit demSacrameut deß Heil. Tauffs annähme.Der war aus Eugeliand gebürtig/vonEdlen / reich-und dapfferen Eltern ge-bohren/ mit zeitlichen Gütern wohl ver-versehen welcher schön von Gestalt /sich zugleich ein Edlen / vernünfftigen/und ansehenlicheu Jüngling hat erzeigt.Ist nicht ein geringe Gnad GOttes /daß diser nach dem Christlichen Wesentrachtete / eben zu der Zeit als derHeydnische Äüyser.Claudius / derncchst vor Nerone / das RömischeReich verwaltete; da auch die Hochhei-lige Apostel noch bey leben waren / unddie Kwch GOttcs im neuen Testarmenr am aller reinesten und sehr Geist-reich anficng zu blühen. Dann unan-gesehen / was seine reiche Blutfreund /Nachbauten/und Weltweisendarwidersprachen /und riechen: wolte darmochBeatus sich von den Abgöttischen / undöffentlichen Femden der Christenheitgar absondern / der armen Aposteln
Predig hören/und das aufgehende Liechtdeß Evangelij Christi annehmen. Eskönte zwar ohn ein dapfferen / unv für-trefflichen Geist nit geschehen / daß ersich zu dem Wort deß Creutzeö so wil,lrglich begäbe das Heil. Sacrament deßTauffs mit rechter Andacht empfienge/und sich bekennere / und zu denen ge-sellete / welche um deß Nahmens Chri-sti willen allenthalben am meisten ver-schmehet / und verstossen wurden. Erhat nicht ein geringen Meister rm Glau-ben gehabt / sonder von dem GeistGOtres getriben / machte er sich auf /und kam zu dem berühmten / und Heil.Apostel Barnaba / welcher nit allein zuAntiochia / und Cypern / sonder auchin Italia / fürnemmlich zu Rom / undMeyland / nachmahls zu Chur in Rhce-tia das H. Evangelium verkündigte.Von welchem er zum ersten in Christ-licher Lehr/ und Glauben underwisen/Und den Heil. Tauff empfangen mitsamt dem Nahmen Beatus/ welcherSeelig heisset.
c Beatus lasset sich an dem nicht be-gnügen / daß er nach Vefelch Christiunsers Erlösers glaube/und aus demWasser/ und Geist wider gebohren / daßist/ getauftt seye / sonder er will nebenAblegung deß altenMenscheu mit seinenA z Wer-
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S. Bar«mibflg Bca,ti Lchrmci«ft«.
Cap, 2.