Drfleifftt(5Ji Der ciijsIfrrn Ar-muth.
Cap. j.
Iiechk genAmivcht-ani zu S-Pelcr.
Bcatus be,gibt sichna-chcc RomniitS. Pe-tro.
Wird tonS- Prtrozum Pric,strrgrwyhr.
4.
Hgvettj keRöinrr»woi dckant.
€ Von dem H. Beichtiger Beato
Wercken auch ein ncugebohrne Creatur ches man jetzt Schweitzerland heißt /
GOttes werden: Diftr MeynuNg leget wegen viler Streit / und Kriegen /nun BeakUs allenSchmuck/nnd Zier der auch Männlicher Thaten / und grossenprächtigen/und köstlichenÄlcyderenab/ Schlachten/ so sie kurtz zuvor mit Ju-Gelt/ünd Gold achtet er wie Koth z al- lio Casare / auch um dlfe Zeit widerles das seinig theiltete er under die Ar- die Romer gehabt / auch daß sie denmen/sorgte nicht mehr auf den Morgen/ Preiß under allen GälU,chen Völckernziehet ein harin Hembd an seinen Leib / härten / in Mannheit und Krähten wi-begnügt sich mit schlechtem Gewand / der die Feind / die Mächtigsten. Vonund Bekleydung/ allein zur Nothdurfft. der Alten Helvetier Art schreibt Poly-Es war auch S. Batt deren einer/ bius / nehmlich daß sie gar kein Hoftso sicher Christo dem HErren sagen fahrt / Pracht noch zierliche Haußrü-könnte: Sihe / wir haben alles verlas- stung brauchten / im Heu und Strohsen / und seynd dir nachgefolgt : Da- schließen / darzu kein andere Handthie-mit er aber in der Erkandtnuß Christi/ rung / als kriegen / und den Feldbauund in dem Göttlichen Wandel zuneh- versahen; hätten ihre Reichthum nur anme/ ist er Persöhlrch zu dem Heiligen Paarschaffk und Viehe / damit sie sol-Apostel Perro genSlntiochia gezogen / ches in Nöthen/ und Gefährlichkeitenwelcher jiben Jahr daselbsten in Bi- bald mit sich hinweg bringen / und wo-schösslichem Stuhl gesessen / und nach hin sie wolten fliehen möchten. Esdem Er Evodium zumBischoffallda ver- bekennt auch Julius Cäfar in seinemordnet/ist S. Petrus demnach im an- andern Buch / daß zu seiner Zeit drsdern Jahr Käyserö Claudij zu Rom VolckzwvlffStättUndvierhunderrFle-ankommen da er dann bey Fünss und cken / und Dvrfter eingehabr. Aus dl-zwantzig Jahr der Kirchen Regiment sen sollen die ah ifte Statt gewesen seyn/versehen / nehmlich biß in daß vier und Zürch / Solothurn / Arbon / Windisch /dreyßigste Jahr nach dem Leyden JEsu Winterthur / Pfin / und Wifflißburg /
Christi. Nun zöge Bearus mit S- Pe- zu Latein /Vuemicum, deß gantzen Hel-tro von Antiochia/ wäre sein Junger/ vetischen Lands Hauptstatt. Ist da-und Gefährt / verblibe auch zu Rom rum kein Wunder / daß vil zu Rombey ihm / auf daß er in solcher Bey- von disem Volck ist gehört / und geredtwohnung durch dessen Lehr im Christ- worden / und S- Petro fürkommen ;lichen Wesen desto mehr underricht/ und da dann aus sonderer Eingebung deßgestärckt wurde: Sahe/ und hörete alwa heiligen Geists / sich der heilig Apo-von dem H. Apostel vil Wunder / und stel entschlossen / einen von seinen Jün-H. Geheimnuß deß Christlichen Glau- gern abzufertigen/ so Visen wunverbahr-bens. Dazwischen behielt S. Petrus lichen Leuthen / die Christliche Gnad BmtusVisen Heil. Jünger in seiner Versamm- erzeigen / lehren / und mittheilen solte. w"lung mit dem Heil. Elemente / Marco Aber zu so wichtigem- Werck GOtles/ inSchwrtzEvangelista / und vilen andern. Pro- war es nicht eines geringen/ sonder- Mm/biert ihn genugsam in seinem Beruff wohl erfahrnen Hauptmanns vonno das Evan.darauf erkante er ihn nitallein zudem then/welcher mit rauhen Leuthen (wie SHü"Tuaconat / sonder auch zu Priesterli- gemeiniglich die Heydnischc5drigsleuth p "chem Stand tauglich / und würdig, seynd ) wohl konte umgehen. Zu sol-Jst darum Beatus zu Rom im vier- chem Werck ist unser H. Beatus vontzigsten Jahr seines Alters durch Auf- dem Heil. Apostel Petro zum tauglich-legung deß H. Petri Hand / ein Prie- sten erkennt worden / in Helvetia nikster geweyhet worden. Da ziehrete allein den schlechten einfältigen Bur-St. Beatus seinen Priesterstand mit ger / und Landleuthen / sonder auchallen Tugenden/und verrichte sein Meß- den wilden Gesellen / dem GlaubenOpffer mit Eysser/ und Andacht. Ist Christi zu verkünden ; und zu solchemauch wohl zumercken / daß man von End gab der H. Apostel / S. BeatoBeato liset / Er sey bey / oder unser zum Gesellen/ und Gefährten den H.der Meß offtermahls so Andächtig ge- Achatem/ welcher nit allein mit Christ-sehen worden / daß er im Geist gar ver- lichen Sitten wohl geziert / sonder auchzuckt / und gantz unbeweglich da stunde, ein Diacon oder Evangelier war / undDem Heiligen Geist / und ersten 'so wohl mit Göttlicher Lehr / als mitObersten Bischoff Petro hat es also ge- Tugentreichen Wandel seinem Meister c af . 5 .fallen / daß vil Arbeiter in die weite wohl an-und beygestanden.
Welt selten gesändet werden. Nun in Nach dem S. Beatus die Mey-dcr Hauptstatt Rom / welche damahls nung und Willen seines Obersten Vor-deß Reichs die allermächtigste war / da- stehers S. Petri vornommen ziecht errinn sich allerley Ausländische Vvlcker gern hin im Nahmen deß HErrn / ver-zu versammlen pflegten / wurde zur sel- richtet die schwäre Reiß / über daß un-bcn Zett vrlvon Helvetia geredt /wel, gebaute / und unwegsame Gebürg /
so