'*>«■»'** ** " v, vi \\ ' \\ C fv\Ä 3 a
8 . ER 1 DOL 1 NUS Abbas, & ConfeObr
fT
te
)t
/
i©^ 5Q6 x 3>
>>I<£2
WchrMe Mori deß Mens / M
Sterben deß berühmten Abts S. Fri-dolmi.
?u Seckingen begraben / im Jahr z 14. den 6. Meryett.
®. ©<#«rin stirbt.
X
I
i
f
)
1
i
ä
t
i
t
t
►
)
>
r
■ KöniqC!^b'tkvsbauet eirtDeuulrerüber baiGrad.
Vom ihme schreiben die Gottseelige Vatter btorkems Abt zu S. Gal-ten. kerrus Oamtanus Lard. Petrus Larnstus 80c JESU lN fCtnClTI Mar-
tyroiogio, auch in einem besondern Buch wcitläufstig / auß deme unser Hi-stört ist genommen. Item der Author Ligm vitae Arroidus Wion, indemDritten Buch deß Baums deß Lebens / durch H. Garolum 8 cengebum ,Profeß zu S. Ulrich in Augspurg/ verteuschct. Joan. 8cumpbius in sei-ner grossen Schweitzerischen Chronick/ am 688 . Blat. kranclicur Ouiilima-NU 8 in seinem ersten Buch ve Rebus ttelveriol-um, lM Is. cap. Melcbiorttairninsteldius. GoJdastus in feinem Buch Alemannicarum, Rerum, amZ 84 .Blat.Hmo primo , parre secunda, joan. Jacob Grailer, indem Schwki-
yerischcn Heldenbuch / am 25 . Blat. eslparus Lruicbius, in der ersten Cen-
turta xMonalleriorum Germania:, NM 146 . Blat. LbriUianuz WutsteystN/
in der grossen Baßler Cbronick/ im ersten Buch/ am 2l. Cap. JoannesGuter Von Wctncck/ in der Rhatifchen Chronick/ im s.Bucham 62 .Blat.
Lrevianurn Constamienle ilN WiNttttheil / 6 Uf dkN 6 . Marti/, ^%‘diu#Tschudi in Rbec. Alp. c. n.
Cap. 1 .
% jribo«te^abmeegulig-
^.Frido.’st von
Äöniqhdjj
lammen
^bohren.
^ER heilige Mann Fridoti-nus / und sonderbahreFreund Gottes / denen vonGlarus / und Seckingen /als ihrer erster Apostel wol-bekannt/ wird gemeiniglichFridolin/ oder Fridhold/ und Friden-reich geheissen / zwar nach viler Mey-nung / aus sonderbahrer schickung GHt-tes/ als zur Anzeigung/ daß diserMann fast beflissen / und eyfferig seynwerde / Zwyspalt hinzunehmen / Einig-keit anzurichten / und den Friden alsdas beste Kleynod der Christen / allent-halbö zubefürdern. Es har auch Fridolinnoch einen andern Nahmen bekommen/daß er Viator, zu Teutsch ein Wande-rer/ bey seinem Leben allenthalben ge-heissen worden ; dieweil er nach sonder-licher Anordnung Gottes/ so weitund lange Reisen vollbrachte/ und denChristlichen Glauben in Visen Landenverkündigte; und gleichwie ein Christ-licher Pilgram mit seinem Stab/ undMantel so Arbeitsam von einem orthzu dem andern wanderte. Es ist aberunser Fridolin nicht von einem gerin-gen/ und verächtlichem Geschlecht ge-bohren / sonder sein Herkommen vonKöniguchen Stammen genehmen / ausP. F. Murer, Die H. Schweig.
demnidernSchottland/ Hyberniage-nannt / an Engelland gelegen. ^aes meldet Arroldus Wion / daß er nichtallein auß Königlichem Stammen ge-bohren/ sonder sem Vatter Conranusmit Nahmen/ seye König in Schott-land gewesen/ und er Fridolin um dasJahr Christi 440. Gebohren. Da-
rauß dann folget/ daß ihme an Gelt/Gut/ Leuth/ und Landen / und allenzeitlichen Dingen / nichts abgangen me-re/ wann er sich nur allein derselbigennach der Welt gewonheit hette anneh-men/ und brauchen wollen. Aber
desto mehr ist er zu loben/ und zurüh-men / daß er das Geistliche für dasWeltliche gesetzt/ das Reich Gottes/samt seiner Gerechtigkeit zu vorderst ge-sucht ; von Jugend auf das süsse Jochdes Allmächtigen auf sich genehmen /in rechter Gottsforcht gewandlet/undsich aller kindischer Leichtfertigkeit/ undböser Gesellschasst entschlagenhat.Dannes ein sondere Gnad Gottes an disemKnaben Fridolin gewesen/daß er sojung nachdem geistlichenAvelder See-len mit ernst getrachtet / und seinen Kö-niglichen Stammen mit schonen edlen /und dapffern Tugenden je länger jemehr geziert hatte. Name auch rnH frey-
LIb. j.LfcgniyitxOrd S.Benedicti,
1