ntf Von dein Hfiltgm Thevdulo/
Vätter den Ernst / und demüthigeö Gewalt underworffen wäre/als allein .Begehren deß Käysers spüreten / ver- dem Bischoff. Ob nun wohl die Bitt Das Msprachen sie / einer wolle zehen / der am und Begehren des H. Bischoffs Großder zwantzig/ etliche mehr etliche minder wäre/ bewilligte doch in daß der K'äy-Messen lesen / nach jedes Wohlgefallen, ser frey/ und vergabete das gantze Land Earoi-sDa aber die Frag an unsern Theodulum unser lieben Frauen Thumstifft / und drm bkkäme / verhiesse er dem Käyser ein H. dem Bischoff im Jahr Christi des HerrMeß zulesen/ darab sich der Käyser/ ren 802. Im anderen Jahr seiner Rörund tue gegenwärtigen Vätter höchlich mischen Regierung/ und sib enden Jahrverwunderten / daß er dem Käyser zu Bapst Lesnis des M. Und dessen ge-ehren/ nicht mehr Messen verspräche / ben die Vischöffliche Zcitrödel Zeug-und da er dessen erinnert wurde / verr nuß. tiinc «ir. Multi re-blibe er bey seiner ersten Versprechung / quirent kacietn Princips .> verum 2 Oo-und wolle lieber bey seiner gefaßten De- minc» exreclirur zuäiclum lwAulorum.
Muth vest verbleiben / als durch grosse krovi 29; o. Dieweil aber unrVersprechung/und prächtige Zulagung ser H. Bischoff ein demüthiger Hirtnach Lob / und Weltlicher Ehr streben, war / ist er würdig erfunden worden /
Da nun die Vätter / und Bischoff/ wi- die geheime Urtheil GOttes dem Käyrderum nach ihren Bischthumen verreist ser Carolo zu verkünden/ und zu offenefttcn/ und glücklich anheimisch kommen baren/Und hingegen Mit einer so statt-waren/ verrichtete der H^ Mann/ ne- lichen Befürderung Lands/ und Leu-ben andern andächtigem/ und vilfälti- rhen begäbet zuwerdeN.gem Gebett seine versprochne Meß für <
dem Käyser: Da ward ihme Theodur Es begäbe sich zu einer Zeit / daßlo von GOtt durch einen Engel geost in Wallis keine oder gar wenig Trau-fenbaret / daß durch sein vilfältiges / ben an den Weinreben gestanden/ und v»Eund GQtt angenehmes Gebett / und gewachsen waren ; deßwegen sich vil br«A»Meßopffer dem 5 läyser sein Sünd Verr Menschen bekümmerten / und einer grost AA»zihen wäre/ und zu mehrerer Versicher sen Hungers rund Todtsnoth besorg-rung/ offenbarste ihme auch der Engel ten., In diser grosser» Betrübnußka-des Käysers grosse Sünd. Die doch men die arme Leuth zu dem H. Bischoffder Käyser / aus schamhafftem Hertzen Theodulo / hatten um Hilff/ damit siemcht dörffte/ und wolle den Bischoff ihn Leibsrund Hungers-Gefahr durchanzeigen. Nun begäbe es sich daß das Jahr möchten leben. Der H.die Vätter/ und Bischöff auf bestimte Mann sahe an den Jammer/ Und dasZeit wlderum zu dem Käyser kamen / Eilend seiner anbefohlnen Schäfflein /und sich bey ihme / wegen ihres verr befähle ihnen auß grosser Zuversicht ge-richten Gebetts/ und Messen anmel- gen GOtt/ der die/ so in ihm hoffend/deten / wäre auch S. Theodulus ge- niemahl verlaßt / däß sie sollen aller-genwärtig/ der suchte Gelegenheit in ley Geschierr/ und Fässer zurüsten/undGeheim mit dem Käyser Carolo zure- an ein bestimmtes Ort führen. Däden/ und spräche der H. Mann zudem nun solches geschehen war/ theilte derKäyser: O Käyser Carole erfreue dich/ H. Bischoff die lähre Faß / Und Gr-und sage GOtt Lob und Danck / der schien under den LandslcUthen auß /dir so genädiglich dein begangene Sünd je einem nach der Gelegenheit seinergeschenck/ verzichen/ und nachgelassen/ Haußhalwng/ mehr oder minder.Da-und mir solches durch seinen H. Engel rauf St. Theodulus/ nach dem er seingcoffenbarct hat / und damit du keinen andächtiges Gebett / Und mit grosserZweiffel habest an meinen Worten / so Hoffnung den Seegen - Gottes gesprorwisse daß bis die grosse Sünd ist/ die chen / nähme die wenig gewachsenedu begangen hast. Der Käyser war Trauben / giettge von einem Faß zusolcher Zeitung säst erfreuet / hielte den dem andern/ und truckte der wenigH. Theodulum in grossem Wehrt/und Traubenschafft in ein jedes / die warenLiebe/ verspräche ihme auch in allem in einem Augenblick voll des bestensseinem Begehren zuwillfahren. Da- Weins / so je zunndett gewesen. Alsrüber der H. Theodulus begehrte von dises Wunderzeichen die LanvleUth fa-dem Käyser/ daß er wolle genädiglich heN/ dancketen sie GOtt/ nicht alleinvergönnen / und ewiglich schencken/ und wegen der Gutthat daß sie von derge-vergaben/ die Landschasst Wallis/mit genwartlgen Armuth / und Todt erlersamt aller Gerechtigkeit / undZugehör/ diget worden/ sondern auch daß er ihrzu grösserem Lob G-vttes/ und Ehre nk einen so heiligen/und miltreichen Hirrseiner Mutter Mariä als der fürNehm- ten / Und Bischoffgegeben hätte / durchstenParröhnendeß Stiffts/und Bisch- dessen Verdienst/ und Heiligkeit disethums in Wallis/und daßhinfkiro das Gutthat ihnen bewisen worden. DanrLand keiner Weltlichen Hand/und nenhero an seinem Geburts-und Fest,
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