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S Audo«M'NIS bau»«tcinKirch.
L»p. t.
U4 Von etlichen Heiligen/
zugemessen. Dise herrliche Männer Audomarus den -H. Vertinum zu e!-nähme der Bischofs mit fteuden / und nem Hirten des Klosters Sithin ver-Dancksagung gegen GOtt / auf / lo- ordnet; welcher sich auch seines Amtsbet und preiset den Allerhöchsten/ der also wohlgebraucht/ daß er von män-ihme solche Gehilffenzugesand/ welche niglichen mehr geliebt dann gesörchtseinem Volck / und Underthanen die worden/ und seine undergebne Mit-Gehcimnuß des ewigen Heyls erklären brüder/ in aller Sanfftmmh/ undLie-könnten. In dem nun der H. Audo- be geregiert hat. Als aber der Heil». 'marus die Kirchen zu Morina also iv Audomarus sich in dem heiligen Leben/gierte / und die greuliche Heydenschafft und Tugenden / wie oben vermeldet /mit der Göttlichen Lehr außreutete / als ein dapfferer Held grübet/ und denhat er auch under andern Adroaldum Christlichen Glauben eyfferig gepstan-eines grossen Vermögens/ Adelicher tzet hatte; ist er an dem Leib schwachStammens/ und Weltlichen Ansehens worden/ und damit das Gottseeligezu dem Catholischen Glauben bekeh- Hertz mehr zu GOtt nähere/ ist er anret/ und mit dem H. Tauffgereiniget: beyden Augen erbtinder; dessen er sichder letstlich alle feine Güter/ samt dem doch nicht hoch beschwerte / sonder de-Flecken Sithin Christo / und dem H. sto mehr die innerliche Augen des Her-Audomaro / um der Liebe Gattes tzens zu den himmlischen Beschallungenwillen/vergäbet/und geschenckt hat. aus heble. Nach etlichen Jahren/
als lhme seyn Gesicht bey S. VedaltiNachdem nun der H. Audomarus Erhebung/ aus' etlicher andächtigerdie Distel/ und Dorn der Heidenschafit Fürbitt/ widerum geben mar / hat eraußgereutet/ und dem Ackerbau Chn- selbst durch seyn Gebe« von GOTTsti mit seiner Lehr gereiniget/ hat er erlanget/ widerum Blind zuwerden.ein herrlrche Kirchen mir grossem Unko- Endlich wird der H. Mann mit einem 0 Jsten zu Suhln auserbauen/ zu der Ehr starcken Fieber angegriffen/ in welchem gfj*der H. Gebährerm Gorres/ und all- als er vermerckte/daß sey» lerfte Stundzeit Jungfrauen Martä / und dieselbi- vorhanden wäre / liesse er sich mit denge mirvllen Heiligthumer der Heiligen H. Sacramentcn/ nach ChristlichemGOltes/ begaber.Als aber die Heilir Brauch/ versehen/ bald hernach he-ge / und fürlreffliche Männer Mumor fahle er seine undergebne Schäsfleinlinus/ Bertranmus / und Bertinus GOtt dem Herren/und wurde die H.(welche wunderbarlicher Weiß durch Seel mit einem himmlischen Gesang / -Göktlrche Krafft/ in einem Schisflein und lieblichen Geschmack/ von dem Leibohne Ruder / und Wind/ zu St-Au- abgefordert/ und in die ewige Freud /domarum geführt/ und von GOtt zum und Seeligkeit geführet.klösterlichen Leben entzündet worden ) „
auch ansicngen ein Kloster/ neben dem Seinen Geist hat er aufgeben/nach Cif 'Fluß Aginone / mit Raht / Gutheift demer das Morinensisch / oder Tervan-snng/ und HilffdeßH. Bischoffs Au/ nensisch Bischthum zo. Jahr/ löblich/domari/ zubauen; war so ein grosser und sruchtbarlich geregiert hätte/ denZulaufs der geistlichen Männer zu dem 9. Tag Herbstmonat / in dem 695.gesagten Kloster/ daß vor Vollendung Jahr/ weiches als der H. Abt Berti-der nothwendigen Gebäuen/ alle Cei- nus/ durch Göttliche Offenbarung /lenerfüllet / und Mummolinus zu ei- vernohmen/ ist er kommen/ und hatnem Abt desselben Klosters vom H. den H. Leichnam/ mir grosserProceßt-Bischoff gesetzt/ und verordnet wor- on/und Ehren/in sein unser FrauenKlordem Weil aber Mummolinus Gött- ster gen Sithin getragen/ wie ers inlicher Gnaden voll gewesen / hat er seinem Leben begehrt hatte. Beygleich wie ein Cederbaum deß Libani seinem Grab war ein Ampel aufge-ben lieblichsten Geruch seiner Tugend- henckt/ vom Himmel herab angezündt/kcn / weit von sich außgebreutet; da- und ist vil Jahr mit Himmlischen Oelhero es auß Göttlicher Schickung ge- erhalten worpcn. Er hat auch in seinemschehen/ daß er nach Ableibung Aicha- Leb? einem Prophetischen Geist gehabt/rij/ auf den Stull der Kirchen Novi- und leuchtet nach seinem Abschid miton gesetzt worden/in welcher Bsichöff- vilen Wunderzeichen / wie beydemlicher Regierung er sich 26. Jahr ernst- Ehrwürdigen Vatter> Laurentio Suriolich gehalten / und in seinem letstey Al- Carthäuser Tomo 5. auf gesagtenter die Bürden des schwachen Fleis- Tag zulesen. Wir befieissen uns a-ches von sich abgelegt/ und endlich in ber allhje der kürtze/ weil S. Audo/die Engclrsche Burgerschafft auffgenoh- marus zwar in Helvetia gebohren /tuen worden. . und erzogen/sein Leben aber in Franck-
Nachdem Mummolinus zu einem reich geendet / und mit Wunder-Bischoff gesetzt worden/ hat der Heil. -eichen geleuchtet hat.
VI.