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Von den Heiligen / des Gottshauß zu Einsidlen.
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cken/ Steffe/ und Wolbrau an Land/ und vergäbet nwv™.
II.
B. THIETLANDUS, Abbas & Confessor.
Dom Meeligm Wctland/ M/ und
Beichtiger.
Im Jihr96;. den»L. Maij
S Hietlandus ein gebohrner Grassvon Buchhorn / Lintzgöu /RheinthaU/ und obern Thur<göu/ ist des Burckhardl desandern/ Hertzogs zu Schwaben ( wel-ches HertzogthumBurckhardus imJahrChristi 9i6. wegen seiner Mann - Weiß-und Klugheit/ und grosser Reichthumvon demRömischen KvnigConrado demIzu Lehen bekommen/ undzehenJahrbesessen/ auch löblich regiert / und ge-mehret hat: Er war auch ein Vatterdes H. Adalrici von seiner andern Ge-mahles der H. Regulinda/ wie hievorzufinden) leiblicher Bruder gewesen.
Es wäre aber der S. Thietlan-dus von Jugend auf ein züchtiger/ from-mer/ und andächtiger Jüngling/ derseyn Jugend/ und Alter in dem stu-dieren/ und Goktseeligem Leben nütz-lich zubrachte. Als er nun bey gu-ten Tagen/ und Jahren wäre / umdas Jahr Christi 938. entschlösse er sichln den finstern Wald gen Einsidlen zuden Gottseeligen Vättern Bennone /und Eberharden fich zubegeben / zu de-nen er sich gesellete / die Welt / undweltliche Geschafft verliesse/ und lerst-lich den Emsidler Stand/und St. Be-nedicti Orden/ und Regul annähme.Wie nun diser Gottseelige Thietlandusalso siben Jahr im solchem heiligen Le-den / und aller Vollkommenheit nutz-M zugebraclst / würd er von dem Abt^berhardo im Jahr 945. zu einem Mit-tkgierer/ oder Helffer des schweren
Kloster Baus/ undtagl'chenGeschaff-ten erfordert; welchem Ampt er Thiet-landus vierzehcn Jahr lang löblich undfleißig vorgestanden / und dem Gort-seeligcn Abl Eberhardo treulich undnützlich mu Raihi und That beyge-sprunge». . AIs aber nach vierzehcn Wird AllJahren im Jahr 958. der Gottseelige ruEinsiv,Abr Eberhardus von diser Welt ge- lkn.scheyden / würd Lhierlandus von demEhrwürdigen Convent zu Emstdlen mitemyelliger Summe/ zu e.nem Abt er-wählet. Der hat hernach seyn Ge-schickiichkrit in einem Tractat/ oderBuch/ der Welt hinderlassen/ in wel-chem er die Epistel des H. Apostels PaU-lt außgelegt r und Commentiert hat ;wie Hermannus Contracluö bezeuget.
Wie nun Thietlandus dem Gotts- c ap .hauß Einsidlen sünss Jahr/ und neuttMonat / mir geistlichem / und zeitlichemNutz vorgestanden / und jetzt e.m gros-ses Alrer erlanget/ und vil außgestan-den harre/ gäbe er dem Convent zuEinsidlen die anbesohlnc Abtey um Ru-he willen / im Jahr Christi des Her-ren 96z. damit er sich dem Dienst Got-tes gäntzlich ergeben möchte/ freywil-lig auf. Lebte also in grosser Heilig-keit biß an seyn End/ welches dochbald vorhanden gewesen/ dann er den28. Tag Moycns selbigen Jahrs vcr-schiden / und bey dem S. Eberharden/vor unser Lieben Frauen Capell begra-ben/ als er sechs und zwantzig Jahran disem Orth gelebt hatte.
In.
B. ADALRICUS, Consessor.
ierWeelige Malricus/ Beichtiger.
I»> Jahr
97 } dMr9.Scpt.
»Urckhardus des Nahmens det
' ander/ Hcrtzogln Schwabe^
_ ein gebohrner Graffvon Buch^
. Horn / RheinthaU / und ObernThmgvu/ erzöge bey seiner andernGemahlein der Gottseeligen Regulm-da/ zween Söhn/ und ein Tochter.Burckhardum den dritten/ f° d^uach
P. F. Murer > Die H. Schweig»
auch Herhog in Schwaben war; Ber-^thum die dem König von Burgund >Rudolpho dem andern vertraut wor-den/ und den stetigen Adalricum / oderAlaricum; wie die alren EinsidlischeChronick / und Schrlffren bezeugen.Adalricus der fromme Jüngling ver- Adalr,c«sliesse iu seiner blühenden Jugend um WF f 2 das