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Bischoff/ und Beichtiger. - 241
lrche Freud / und Liebe zu GOTT /und Himmlischen Betrachtungen/ de-renSüsse/ gegen der Trübsal / so groß/$» baß dieselbe beschwerden nicht zuachten.
Über die fünff verfahrne Jahr/ wolteA>d. GOtt den Regenspurgern ihren Hirten/Bisch off wider zukommen lassen :Da geschahe / daß ein Jager Gemb-ffn/ und Rehböck zufangen außgieng/biser ersähe St. Wvlffgangcn in der». Wildnuß/ und könnte rhn schwerlich
' erkennen/ weg-n Veränderung voriger
Bestallt/ durch vil Fasten/ und ande-re Bußwerck/ doch lerstlich kante ihnber Jäger / und grüssete denselben-Des-sen sich St. Wolffgang etwas entsetzt/ln Bedencken/ er werde zu Regenspurgvon dem Jäger verrathen werden/ undalso gezwungen/ die Einöde zu verlas-sen/ wie dann auch geschehen. Dannals der Jäger gen Regenspurg körnen/Und beeder Geistlich und Weltlicher -Oberkeir angezeigt / wo St. Wolffgangwider zufinden/ freuetcn sie sich alleZumahl/ wurden also bald etliche ab-gefertiget/ den Bischoff aus der Wild-Uuß wider nach Regenspurg abzuholen.Nach dem aber die Gesandten nach desJägers Anleitung / zu seiner Wohnungkommen / rhme was ttrsach sie ankom-men/ zu wissen gemacht/ wolte der H.durch aus nicht mehr von dannen/ weilE Göttlichem Willen dahin beglei-tet war. Als aber beederseirs wichri-3 e Ursachen für getragen wurden / wa-rum St. Wolffgang da zu verharren /anderseits aber warum sie ohn ihrenHirten nicht wider abweichen wöllen ;ergäbe sich doch letstltch derH. Bischoff/wolte er nicht mit Gewald genörhrgetlhtz. werden/ und verliesse seinen bequemen*%, ’ Orth / und Wohnung. Ein Wun-derding : In dem er seiner Capellen ab-gnaden / und darvon ziehen wolte/wen-bete sich die Capellen auchum / alswol-^ sie ihme nachziehen/ da befähle diserber H. Bischoff an ihrer alten stelle zubleiben/ dann es werde sich zutragen/baß vil Menschen dis Orth mit An-bachr zu besuchen / und zu verehren /Werden ankommen. Welches derAugenschein noch heutigö Tags bewei-
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^ Wie zu Regenspurgihres BischoffsMMerkunfft kundtbar worden / glenge»hm männiglich hinauß entgegen / ihnm dre Stadt mit Frolockung / und Freu-den- Gesänger in St. Petri Thum-Kir-und dann in seinem Blschöfstichenvon wider einzusetzen/ und zubeglei-^ Nach dem er aber die fürnehm-^UZMfliche Geschäfft/ so aufseynEunsit verschoben worden / verrichtet/wurde er zu dem Käyser Ottone ge-
fordert/ da dann neben vilen wichtigenfachen/ den Böhmen auch ein Bischoffvon St. Wolffgang zugesandt worden/(Adalbertus mit Nahmen/welcher ierst-lich auch die Mater - Cron erlangt hat:)Es genösse auch seiner Freygebigkeit dieAußlänvische / welche ihm nicht anbe-fohlen waren. Dann in großer Theu-rungSzeit/ gäbe er seinen Amptlemhenbefelch/ daß sie allen denen / so von derFrembde ankommen / derer kein geringezahl war/ so vil Korn geben/ so vrlsiewolren/ doch mit dem beding / daß die-selben daheim den halben theil under dieArmen theileten / verbotte auch seinenDienern kein Gaab / oder Verehrungdargegen zunehmen / ja wann ihme et-was darfür zugebracht/oder zugeschicktwurde / steuere er es mit danckbarerVergeltung wider zu / und daß nochmehr: AIS ihm einer äuß eusscrster Ar-muth ein stuck von dem Fürhang seinesBeths entfrembdet hatte / und im auß -reißen erdapt/ gefangen / dem Bischoffvorgestellt/ und zum Todt verurtheiltworden/ entschuldigt'den Thäter St.Wolffgang in eygner Persohn / nähmesich dessen Handel an/ spräche ihn log/sürwendent: der Kämmerling wäre mehrzustraffen als der Lieb / daß er dasGemach nicht beschlossen hätte. Her-tzog Heinrich auß Bäyern liebte St.Wolffgang sonderlich / und hätte ihn ingrossen Ehren / undergabe ihm seine 4.Kinder zu underweisen / nemlich Hen-ricum / Brunonem / Gisilam / und Bri-gittam/ welche er offr mit hohen Titu-len nennete auß Göttlichen Einsprechen/und Prophetischem Geist / welches aberdazumahl die so es hörten / 'nicht wargenohmen noch verstanden; biß mitder Zeit dise vier Kinder Könige/ Kö-nigin / Bischöff / und Abtißin worden.Dann Henricum pstegte er König zu-nennen / der wurde hernach Käyser /der ander diß Nahmens / und nnderdie Zahl der Heiligen gejrhrtben. Bru-nonem hiesse er Bischoff/ welcher auchBischoff zu Augspurg worden. Giss-lam ein Königin/ welche Stephan-dem Ungarischen König verheyrathetwurde. Brigitta käme zu Regenspurgin ein Kloster / wurde auch indem Ab-rißt«. Vil anders hat er prophecey-et / auch was sich vorhin Zugetragen /gewüßt / und da es mit Frucht / undNutz geschehen könnte / offenbahret.Mit Käyser Ottone dem II. und seinemgantzen Kriegsherr / begäbe sich St.Wolffgang im Jahr Christi 975- wi-der den König Lolharium den drittenin Franckrcsch/ weil er ihm gantz Loth-ringen eingenohmen. Da bekämeKäyser Otto das gantz HcrtzogthMwider; zöge darüber auf Pariß / ver-
drann-
Frcyqebi'g-keir in gros«kcr Theiprung.
Sein
Dirncher-
tzi>,5 ik «.neincmOicb.
Sein pra.pbekischenGeist / undWeiffg-gung.