Beichtiger/ und Prediger-Ordens. *oi
|te Eeuth beredet es wäre das wahre ihne wegen der Ketzerey fälschlich ver-Blut Christi deß HErren / und vom klagt s stürben aus Göttlichem UrtheilBild aeflossen. Derowegen er von bald hernach / daß maaniglich sagte /dem Volck also verhaßt worden / daß sie hätten Visen Todt an dem Dienerwann er nicht zu Nacht entrunnen / er der ewigen Weißhell verdienet,dasselbemahl mit dem Leben nicht dar-
von kommen wäre/ dann sie Gelt/und ' Der Diener der ewigen Weisheit Cl *'Gut auf ihn geschlagen / die ihn Leben- hatte «in leibliche Schwester / die dadig / oder Todt brächten. Die aber war ein Klosterfrau ( wie man sagt beysein Unschuld wolten beschirmen / kar St. Peter in der Starr Costantz.) Alsmen mit ihme in grosse Gefahr / Und nun der S. Vatter Su o in eurem an-Leyden. Under andern käme der Heil. dern Kloster wohnere / hart - sie sich ei-Vatter Susone in seinen grösten Nö- nem leichtfertigen Leben / und Gesell-then ein Perfohn / gäbe ihm den Rath/ schafft ergeben/ biß sie endlich m ern grostdaß er solle von dem Statt-Rath Brief ft Sund gefallen / und deßwegen denund Srael begehren / wegen seiner Um Orden verlassen / und ohne vorwissenschuld ( dann die gantze Statt wohl ihres Bruders entloffen. Bald her-wußte / daß ihme unrecht / und un- nachkam« der Diener der ewigen Wekß-villich geschehe/ ) der S. Vatter aber hell widerum in das Convcnt genCo-sprach zuchr: Mein liebe Frau/ wäre stantz / und gienge ein heimliches Ge-dises Creutz allein / und kein anders schrey undcr seinen Mitbrüdern / daßüber mich verhänget / so mochte ich eu- sein leibliche Schwester wäre ausge-rem Rath gern folgen ; aber deß Ley- sprungen / und hätte den Orden ver-dens rst so vil/ daß ich alles GOttbe- lassen; Under andern war einer der demfehlen muß. Es war ein Zeit unser S. Bauer Susoni drse leydige MäheSeelige Vatter Suso in das Nider- anzeigte / ab disin Reden erstummetaland zu einem Capitel beruffen / als er der Vatter / und gienge trostloßdahin kommen / war ihme von zweyen herum / als ein sterbender Mensch / undftines Ordens-Persohnen aufgeworft spräche: neues Leyden ist aber verhän-gen / daß er Bücher schreibe mir Ketzer den / verzage aber nicht / sihe wie dareyen befleckt. Die Ordens-Vätter diser armen Seel könnest helffen. We-träueren ihme mit grosser Straff/ aber gen diser Schand wolle niemand mehrGOlt / und dre Welt bezeugeten daß mit ihm / auch seine bcste Freund reden/er unschuldig wäre. Als aber unser deßwegen spräche er zu ihm selbst / undHeilige Vatter widerum von dem Car war eingedenck deß H. Jobs: Es kanpuel heimreisete / stiesse ihn auf dem mich allein GOtt der Allmächtig lrö-Weeg ein hitziges Fieber an / zu dem sten / dieweil ich von aller Welt ver-wuchs« ihme an der lincken Seiten ger lassen bin. Der S. Vatter forscheregen dem Hertzen ein gefährliches Ge- fleißig nach / wohin sein Schwesterschwär / und ist also mit seinen inner- kommen wäre letstlich wird er an daslichen / und äusserüchen Creutzen / und Orth gewisen/dasie sich verborgen auf-Leyden auf der Reyß in einem fremd- hielte. Es war an St. Agnesen Tag inden Kloster biß auf den Todt krnnck ge- dem Jenner / kalt / und vil Regens / al-lege«/ daß ihme niemand mehr ein län- so daß auch die Bach anließen / und alsgers Leben schetzere / und sein Gesell er über «inen Bach wolle springen fieleihme aufscinen lersten Athem ohn un- er aus Unkraffl deß Leibs in den Bach/verlaß wartete. In einer Nacht sinn- daraus er sich mit Mühe / und Arbeitde der Diener der ewigen Wclßhcrt von e/ledigte / und achtete dlsen Zustand /seinem Bethlein / aus grossen Wehta- Nässe / und Kälte wenig / wegen in-gen/ auf/ und fasse in einen Sessil / nerlichen grossen Trübsalen/ die er fürirnd da er nun also traurig fasse / fa- sein hebe Schwester litte. Er kämehe er ein Himmlische Schaar der Eng- nun in das Häußlcin darmn sielen zu ihme zukommen / die vor chme wäre / und fande sie auf dem Banckalso süßiglich spillen I und Mgen / sitzen / da er sie ansähe / siel er zwey-daß der Seelige Vatter Euso das mahl in Ohnmacht /darnach weinere er/rüber weinete / und sein Natur veraw und beklagte sich erbärmlicher Weiß /derer wurde. Es spräche aber ein Enr und sprach : O GOtt / O GOtt wiegelein zu jhme: warum singest du nicht hast du mich verlassen: O mein Sckwe-mit uns / hust du doch die Himmlische ster / was hab ich an dir erlebet? OMelodeyen gelchrner / gleich darauf du zarte / und H. Jungfrau Agnes /brach sein Ge,chwar auf/ und genäse / wie traurlgllch begehe ich deinen Ge-daß er widerum ftifch / und gesund in burtstag. Nach dssen / und derglei-scin Kloster kommen möchte. Die bey- chen Klagworten stunde sein eilendede gelehrte Männer aber seines Or- Schwester auf / und fiele ihm zu Füs-dens / so aus teuffclischer Eingebung sea / mit grossem m\m / und klagen/p . F. Murer, Die H. Schwer-. P p s wir