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Von dem Gottscelkgen Amando/
wie solches in seinem Leben weitläufft- daß ich ein Thor/ und verwirrter Kopfsger bey dem Bruder Felix Schmrd / bin / und hat man wenig meiner acht/und bey dem Ehrwürdigen Vatter Lau- aber mein Gesell ist ein gelehrter / undrentio Surio Carthäuser zulesen / am weiser Mann / und dem hat unser Orden26. Capitel. Als nun der S. Vatter Gifftsackiein in die Brünnen zuwerffenSuso vü Creutz / und Leyden seinrr anbefohlen / von hinnen biß in das El»Schwester halben ausgestanden / und saß hinab / und ist auf der Straß/fe-ste als das verlohren Schaaff in dem H. het zu / daß ihr ihn bald ergreiffen kon-Evangelio widerum gesunden hatte/be- nen/ oder er stifftet dises Übel / undwegte er alle umstehende Menschen zu grossen Mord an. Zu dem hat er auchdem Mitleyden/und weinen/ darnach schon ein Sacklem in euer» Bronnenname er sie mrt grosser Scham / Schand geworffen / daß alle so daraus trinckenund Arbeit / und führte sie in ein an- werden/ sterben müssen / darum hab ichders Kloster / darinnen man anda'chti- nit wollen / mit ihme hinaus gehen zuger / und auferbaulicher lebte / und der Bronnstuben. Da nun das wildewurde hernach ihr Andacht / und Eys- Volck daß von dem Leybruder hörte /fer so groß gegen GOtt/und ihr Man- st ngcn sie an zutoben / ihre Wehr inder so beständig in Tugenden biß an ih- die Hand zunemmen / Spieß/ Mordax/ren Todt / daß er nicht allein al- und andere fachen zuergreissen/ laustenles Leyd vergessen / sonder auch sich durch die Häuser / und Oerter da siehöchlich darab erfreuet hatte / und ge- den S. Varrer Susonem vermein-dachr an GOttes verborgne Urtheil / ten zufinven / stachen durch die Be-wie geschickt / und weißlich er könnte ther / Heu 1 und Stroh mit blossendem Gerechten alle Ding zu gutem Wehren / und vermeinten ihn zuertap-schlckui. pen / aber man fande auch fromme
keuch / die deß S. Valters SusonisAls nun auf ein Zeit der S. Vat- Unschuld verjpracken/ und sein Frömm-ler Suso über Feld reisen müßte/ wur- keil / und fertiges Lebendem wüthen-de ihm ein Leyenbruder zu einem Ge- den Volck offenbahrten / dardurch derfährten mitgegeben / so indem Haupt Tumult / und Aufflauff gestittet wur-verrnckt war / den nähme er zwar um de / dieweil sie ihn nicht könnten fin-gern / wegen seinen ungeschickten Re- den. Letstlich nahmen sie den Ley-den / und Thaten / aber aus gehorsar cnbruder / und führten ihn zu demme überwände er sich selbst / und name Vogt/ der ihne m bieGefängnuß lies-ihn mit sich. N un kamen sie beyde vor se legen. Bald darnach käme der S.Mittag in ein Dorff / in welchem ein Vatter Amändus in das Dorff/ undIahrmarckc wäre / und vil Volck vcr- wüßte nichts von dem obbeschribnenHanden. Der Leyenbruder war Naß Aufflauff / und wie ihn der Leyenbru-worden von dem Regen/ gienge mein der verschreyet hatte/ wolle dasMit-Hauß zum Feur / und möchte der S. tagmahl in der Herberg einnemmen /Vatter Suso den Schalck nicktweiters verhofent allda seinen Leyenbruder zu-mit ihme bringen / solider sprach : hüt- finden/ als er aber vername das er ge-te er etwas anderstwo zuverrichten / fangen wäre / gienge er zu dem Vogt/möchte er es ohn ihn wohl thun / dann und begehrte/ daß er den Leyenbruderer Visen Tag allda wolle ausrasten, ledig machen wolle. Dner Eyffec
brachte dem S. Vatter Sufoni eingrosses Creutz / und Leyden/ dann däer um Vesper-Zeit von dem Vogt deßFleckens mit feinem Leyenbruder gien-
So bald nun der Diener der ewigenWelßhcit aus dem Hauß sein Geschafftzuveruchken gegangen / setzte sich derLeybruder zu einem unnützen Bürschlein/und Saufferenan ernen Tisch/ die dem ge/ war er under dem Volck verrathen/Leybruder also zusprachen m't trincken/ daß er der wäre/ so Gisst in die Brön-biß sie rhn voller Weins gemacht hät- neu wurste. Es schreye aber man-ten / under andern käme er von dem nigllch über ihn / als über einenTisch under die Haußthür / da würd der/daß erflücht ohn Gefahr seines Ls-er von etlichen angetastet / als wann er bens in daß Dorffgehen dörffte.ihnen häkle einen Käß gestohlen/ bald theil treuerem ihm/ daß sie ihn wolle»daraufkamen fünssandere starcke/ und in dem Rhein erträncken / sprechend •
wäre er eil' / singen kyn / sagten/ iuiv ivomn vrn w-'v-
Utid würd ein groß Getümmel / daß wicht verbrennen/ aufdaßerdas W»llwännigllch zulieffe. Der Leybruder ssr nicht alles vergifften könne.begehrte man,ölte ihn sich lassen verant- lich käme ein voller / und ungeheurerwerten / so wolre er tue Warheit be- Baur in einem garstigen Schoppr» •kennen/ und sprach: Ihr mercket wohl mit einem Spieß/ Und schrye mit W
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