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§. III.
Die Keuschheit ist die erste, undschier die einzige Tugendzierdedes jungen Alters. ,
Sfo ist es. Die Keuschheit ist der^ Jugend besonders eigen; eben demjungen Alter steht diese Tugend, wiedem Joseph der bunte Rock, O ambesten an. Oder aber, welche Tugenderwartet man endlich von einem jungenMenschen, von einem wohlerwognenMagdchen? — was für eine, als e-ben diese, und zwar vor allen andernnur diese: daß junge Leute keusch, daßsie züchtig und ehrbar sind? —
Von dem jungen Alter kann man nichtfodern, daß es mit Starkmuth, mitKlugheit, mit Gelehrtheit und Weis-heit, oder mit andern dergleichen Tu-genden schon jetzt ausgerüstet sey.Nein; dieß alles sucht man gemeinig-lich nur bey dem gcstandnen Manne; -und man hat den Mangel dessen der__ Iu-
Gen, |7. F.
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