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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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alsdann sich nimmer heurathen. (*)Das ist, wie es die heilige Völker ein-hellig erklären, weil alsdann die Ge-rechten ohne den niederträchtigen Wol-lust des Fleisches ein besseres Vergnügenhaben, und alle allzeit vollkomen, rein,und keusch seyn werden. Thun aberdie Keuschheitliebendß Seelen nicht ebendieß schon hier auf Erde? fragen dieheilige Vätter. (") So verdienen dandiese keuschen Seelen auch schon jetzt,wie die Engel geehrt, und diesen eini-germaßen gleich gehalten zu werden.Sie beherrschen durch die Vernunft al-le unreine Neigung, als wenn sie Men-schen ohne Fleisch; und sie leben sokeusch, als wenn sie ohne einen Leibelauter Engel waren.

Dcr Engel weis um keinen Wollust,er kann auch nach keinem verlangen ; e-ben darum, weil er ein reiner Geist ist.Und der keusche Mensch will um keinenWollust wissen; weil er durch die groß-müthige Verachtung desselben einer-_ Hern

(*) Neque nubenc, neque nubentur. ibidemjitnbrefius. 1. I. dc Virgin. Hieran. Epist,*7. Cbry/oß . dc Virgin,