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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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Hern und bessern Glückseligkeit, zu derer hauptsächlich erschaffen ist, theilhaf-tig wird. Was der Engel von Natur,und ohne seinen Verdienst ist, dieß wirdder keusche Mensch durch das Ver-dienst, so über alle Natur ist; berge-stalten, daß, nach der Lehre des Heil.Bernardus (*) die Keuschheit derMenschen in Ansehung des Ver-dienstes auch weit vortrefflicherwird, als selbst jene der engli-schen Geister ist. <D Reusch-heit \ du schönste aller Tugenden,ruft der in GOtt entzückte heiligeEphrem; und der hebräische Textsagt nicht zu viel, da er die Worte desPfalmisten **>im folgenden Verständegiebt: bethet die Jungfrauschaftan.

Nun aber um wie viel mehr bewäh-ret sich alles dieses benanntlich, undinsbesondere von der Keuschheit des jmr-gen Alters ? Von dem jungen Al-ter, welches von Sünden gemeiniglich

noch

(♦J S. Bern Ep. tf,

{**) Apprehcndite Disciplinarn, Vf. i.