Buch 
Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
Seite
84
JPEG-Download
 

84 fcfc*

Gerechten zur Gesellschaft der Büßen«den abweiset: wie? sind es nicht groß«tentheils , und gemeiniglich eben nur dieSünden wider die standmaßige Keusch-heit , wegen welchen sie alles dieses zeit-liche Unheil , als ein spates Nachweheschon in ihren jüngeren Jahren verschul-det zu haben befürchten müssen ; so wiees GOtt dem reumüthigen David,auch nachdem er ihm die Schulde schonvergeben hatte, sogleich durch den Pro-pheten hat ankündigen lassen? O

Ja, und wir müssen es GOtt zurEhre gestehen, daß es höchst billig sey,wenn der Wollüstige die bitteren Früch-te seines süßen Giftes, wenigst in sei-nen spateren Jahren zu verkosten ge-zwungen wird ; nachdem er die kostba-ren Erstlinge seines anfangenden Lebensso muthwillig seinem Schöpfer gerau-vet; selbe zur geilen Liebe verschwen-det, und nur dem häßlichen Fleischteu-fel hingeopfert hat.

Der junge Tobias (**) fragte den

En-

(*) i. Reg. n,

(**) Tob. t.