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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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Engel Raphael , diesen seinen himmli-schen Gelettsmann, warum doch die sie-ben Ehemänner der Sara alle sogleichund so gds)er selbst durch die Hand des/ bösen Geistes dahin gestorben wären ?Worauf der Engel antwortete: weildiese sieben Männer den Ehe-stand nicht mit keuscher Mey-nung angetretten haben; dennüber solche Leute, sagte der Engel(selbst ein Engel vorn Himmel saget es)über solche Unkeusche hat der Teu-fel Gewalt. —

Um wie viel mehrer aber wird dieserleidige Geist früher oder später, ebendiesen, oder doch einen gleichen Ge-walt über jene haben, welche sogar au-ßer dem Ehestände, schon in der erstenJugend eine gleiche, oder auch nochboshaftere Gesinnung in ihrem unrei-nen Herzen herumgetragen, und länge-re Zeit ernähret haben? (*) —

D 7 Zwei-

(•) Gcstißiier Wese will ich hier jenen unglücksü-gen Jüngling Vorbeygehen^ welchen vor beylanf,tig hundert Jahren gleich nach verübtem Laster

der