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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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Zweifelsohne hätte dieser höllischeWürger jene sieben Männer nicht unger-ne länger leben lassen, wenn er sie stattdessen nur mit andern peinlichen Krank-heiten und zeitlichen Drangsalen destoschmerzlicher hätte hinrichten können;wie solches bey einigen, ihrer wollüsti-gen Jugend zur Strafe, aus gerechtemUrtheile GOttes vieleicht noch heut zuTage geschieht. Oder» sollte man glau-ben , daß eben diejenigen minder gestraftwerden, derer Unzucht nur desto straf-mäßiger ist, je größer die Gnade desEvangeliums gewesen, und je länger siesolche schon in ihrem jungen Alter mis-braucht haben?

Es darfalso ein Jüngling, der in sei-ner Jugend unkeusch gewesen, sich es

nicht

der rasende Teufel erwürget/ und an die Lieger'stakt solk anfgrhenkt haben; wie solches die un«verwerflichsten Zeugen/ die zu gleicher Zeite ge-iedel haben/ bcrheuren- So fein belohnetder zur Sünde reihende Teufel seine Günstlinge! Doch / ich will keine solche Trauergeschich«ten zum Grunde nehmen ; weil ich in dieser Ab»Handlung aus besondern Ursachen, und zumUe.berfluß nur an die Vernunft/ und an die Schrittallein mich zu halten enlschloffen habe.