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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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^ am allerbeßten. Sintemalen, wennjunge Leute von dem Wege der Tu-gend jemals abgewichen, und hiedurchM unglücklich geworden sind: so haben* sie gemeiniglich nur durch ein Verge-hen wider die Keuschheit diesen erstenfürchterlichen Schritt gewaget, und, -u ihrem allgemeinen Verderben schierallezeit nur da den unseligen Anfang^ gemachet.

\ Flieh also liebe Jugend! flieh dierck Freundschaft des Unkeuschen. SchonW genug, wenn du merkest, daß er derar Keuschheit nicht beflissen ist. Flieh!w bey so einer ansteckenden Luft fällt es nur gar zu schwer seine Unschuld gesunret- de zu erhalten. Flieh! als wenndu eine Schlange (*) aus der Hölleng sähest, deren vergifteter Athem auchon allein dir den Tod anhauchen könnte.!M Du bist deinem Untergänge nahe,en alsbald die Liebe zur Keuschheit vondir ferne ist. Dein blühendes Al-eit ter muß vor allem anderen mit der°w Keuschheit gezieret seyn, wenn du in>üe S. die Zierde, rc. E spä-

(*) Quasi a facie colubri fuge pcccatum.

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