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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
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spateren Jahren von den größten Ue-beln , von den bittersten Folgen willstbefreyet seyn. O!wie viele Aelternsind in ihren Kindern schon so oft, undso sehr unglücklich geworden, nur da-rum , weil diese schon in ihrer Jugendunkeusch gewesen ? und wie viele Kin-der würden in denen spateren Jahren nie-mals der Trost ihrer Aeltern gewordenseyn, wenn sie in ihrem zarten Alter we-niger keusch gewesen wären ? und wennsie nicht eben nur durch die Unschuld ih-rer keuschen Jugend den beßten Grundzu ihrem künftigen Glücke gelegt hätten? Dessen Hände md?t beflecketsind, und dessen Herz rein ist,dieser wird von GOtt gesegnetwerden. (*)

So vieles, und alles ist daran gele-gen, daß junge Leute der Keuschheit be-flissen sind. Ja, um schön, um tugend-haft, um dermaleinst glücklich zu seyn,darf die Jugend nur keusch seyn.

(*) Innoccns manibus 8c mundo corde,hic accipict bcncdtctioacm a Domino.PßL tt.

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