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Die Zierde der Jugend / von Matthias Schönberg, der Gesellschaft Jesu
Seite
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einer befundnen Nachlässigkeit in Aus- h

schlagung wollüstiger Gedanken; oder f

wegen eines unanständigen Vorwitzes d

seiner äußerlichen Sinne; oder sonstwegen einiger Frechheit rc. die der Rei-nigkeitstugend nachtheilig seyn möchte,

sich selbst etwas weniges entzieht, oder ,

zu entziehen vornimmt, entweder von ,

seinen gewöhnlichen Ergötzlichsten, t

vom Trunke, von der Speise, oder in ,1

einer andern Bequemlichkeit rc. ,

Keuschheit liebende Seelen pflegenauch nach der Zahl, und nach der Grö-ße der begangenen Fehler ihrem Leibemit etwelchen streichen, bescheidener ,

Weise, .einen Schmerzen anzuthun. ,

Sie schärfen diese Bestrafung, wie bey ,

einer Medicin, da man eine doppelte ,

Dosis nimmt, wenn eine geringere dieerwünschte Wirkung nicht thut.

i

Der Schmerz, den sie Hiebey empfin- »den, machet ihnen von dem ewigen We- ,he» mit welchem der Leib des Wollu- ,stes wegen in der Hölle gepeiniget wird, ,einen weit lebhaftern Begriff, als einenur in Gedanken sich lang darüber auf-hat-