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Feyerlichkeit des in dem fürstlichen Stift St.Blasien auf dem Schwarzwald eingeweihten neuen Tempels
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VIII
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So kam endlich durch den ganz wunderbaren Segendes Höchsten dieser seiner Majestät würdige Tempel binnenio Jahren zu Stande. Seine Höhe beläuft sich auf 213Schuhe; und sein Durchschnitt hält 138 derselben in sich.Wir berufen uns nur aus das Urtheil unparteilicher Kenner,wenn wir diesem noch beyfügen, daß das Einfache mit demDauerhaften vereinet, die Kunst mit dem guten Geschmacke,den man von dem Alterthum borgte, gepaaret in diesem präch-tigen Tempel sich auszeichnen. Nun blieb nichts weitersmehr übrig, als die gesegnete Hand eines Fürstbischofes, wel-che dieß neue Heiligthum mit der gewöhnlichen Feyerlichkeitdem Herrn noch sollte einweihen.

Maximilian dieser hochwürdigste des heil. R. ReichsFürst und Bischof geruheten gnädigst dem bittlichen AnsuchenMartins des hiesigen Fürstabteu zu entsprechen, und die-sen feyerlichen Akt in höchst eigener Person an dem bestimm-ten Tage, den 2i ten des Herbstmonats vorzunehmen , wiezu gleicher Zeit noch sünfzehen von unsern jungen Klerikerndie höhere Weihungen zu ertheilen, wodurch diese Feyerlich-keit noch sollte herrlicher werden.

In dieser Absicht traf der Tit. hochwürdige Herr Ka-nonikus und bischöflich geistliche Rath von Konstanz JosephKonstantin Pfiffer v. Altishofen beyder Rechten Doktor ei-nige Tage zuvor hier ein. Wohl Selbiger nahm vom 19kmdes Obigen mit unsern Fratern eine schriftliche Prüfung ausallen den theologischen Fachen, und eben so vor, wie es Se.

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