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Feyerlichkeit des in dem fürstlichen Stift St.Blasien auf dem Schwarzwald eingeweihten neuen Tempels
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mit denen er der neuen Stiftung allen Vorschub gab, weitläufi-ger sprechen wollte. Genug, daß die Wohlthaten, die der from-me Pllgrim bey seinem Grabe einst erhielt, in unsern Tagen er-neuert zu werden scheinen, nachdem wir vor anderthalb Jahre soglücklich gewesen sind, seine heiligen Gebeine zu finden, und in dieneu erbaute Kirche, (?) als eine sonderbare Zierde derselben, mithoher Begnehmigung feyerlich zu- übersetzen.

Freude überströmet mich, wenn ich diesem Gedanken längernachhänge; und zwar um so häufiger ist sie, da mir dieser ebenberührte Umstand es schließlich wohl begreiflich macht, wie dergütige Gott dieß fürstliche Stift auf Erden zu verherrlichen sichgewürdiget hat. Er hat es erwählet, daß er seinen Namen, undEhre in selbem groß mache, uc sie Nomen meum ibi. Läßt er esaber bey diesem bewenden? Nein, sein wachsames Aug,sein liebvolles Herz überschüttet es zu gleich mit häufigem Segen:Das wir im zweyten Theile noch sehen werden.

Zweyter Theil.

^7> die Völle des Segens, der Gnaden, und hinilischen Reich-thums außerordentliche Gaben der göttlichen Vorsehungund Liebe seyn, welche nur jenen zu Theil werden, die sich GOttbesonders auserwählet hat, lehret uns die Schrift fast auf jedemBlatte.

Der HErr versprach mehrmal Abraham wegen seiner Got-tesfurcht undGehorsam alle Völker der Erde in seinem Saamen zusegnen. Jakob erhielt die theure Verheißung, daß die Erde,auf welcher er schlief, sein, und seiner Nachkömmlinge Eigenthumwerden solle. Es ist bekannt, wie wunderbar und liebreich diegöttliche Vorsehung überall mit Joseph spielte. Das über seinauserwähltes Volk wachende Aug Gottes sah dessen Bedräng-

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(§) Sie war den -8. Herbstmonat durch die bischöfliche Handlungfeyerlich eingeweihet.