In der H. Weihnacht - Feit. 17
Knye thäten sie biegen : Sie räumtenihm das Krippelein / dem Kindlein fürein Wiegen.
L) Lieb! wie mächtig war dein G'walt/daß du GOtt in des Menschen G'stalt /vom Himmel hast gezogen: Daß ewigGut / ist Fleisch / und Blut/ hat mensch-lich Brüst gesogen.
Der auf Erden hat allenG'walt/lag irreins armen Waißleins G'stalt/ von al-ler Welt verlassen: Sein Demuth vil /war ohne Zihl- sein Lieb groß überdamasten.
Dem Cherubin/ und Seraphin/Lobsingen stäts mit Heller Stimm / vor demdie Hvll sich neiget: Dem grossen GOttdem Sabaoth / wird jetzt kein Ehr er-zeiget.
AllePropheten wünschten das/daß derHeyland wie Laub / und Grast/ solt ausderErdengrüneiuMaria das Würtzgärt-lein war/ und JEsuswar die Blumen.
Jetzt ist die Heilig Schrifft erfüllt ;der uns des Vatters Zorne stillt / ist indie Welt gebvhren: Für seinen Saal /ein armen Stall/ hat er ihm ausserkoh-ren.
Beym Kripplein knyet ein alter
Mann /