Buch 
Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
Seite
33
JPEG-Download
 

ial besser /verdienstlicher/ und Gottseeliger.n/ Dises uns zu lehren / hat Christus un-er- fer Heylano den Todt in seinem bestenhr Alter außgestanden; darum soll sein Die-alt ner sich auch erfteüen / wann ihmc disesei- Glück widerfahret / daß er hierinnen sei-ht riem HErm gleichförrnig werden/ mder- fein Leben / da es am besten ist GOtt>r-- zu Ehrm abttetten kan.

Ab disem sollen doch die Alte nicht>e- Kleinmüthig werden / sondern sich be-er- fieisscn/ d' sie mit grösserem Eyffer und

hr Liebe GOttes sich in den Todt ergeben/

en und dahero/ da sie noch ftarck/ und jün-s- ger seynd / ihr Leben offt in den Willenn- GOttes aufspfferen/ und wann esn- GOtt beliebte/ alle Augenblick/ auchw ftuhzeitigcr dm Todt außzustehen sichM willig / und bereit halten»y- Ist auch darumen ein ftuhMgeren Todt nicht zu fürchten/ sondern zuwün-

schen / weilen durch denselben ein Christe- in seiner Unschuld erhalten / und bcvesti-r/ get wird / da er sonsten selbige mit derh- Zeit verliehren / und GOtt schwerlichch beleydigen wurde; hat er aber schon ges

sündis