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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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kommen der Tag / der uns an das «<Liecht bringen wird: mit unerschrocken mnein Gemüth solle abscheiden der jna-ge/ der widerum bald zurück kehren sowird. re

Der Hell. Thomas von Aquin/über fit

die Wort deß Heil. Pauli Chn- st

stus ist mein Leben / und der Tode ist gt

«nein Gewinn/ sagt: allhier redet der

Hell. Apostel in eigenthümlichem Ver- dc

stand: bann ein jeder achtet es für ei- dcnen Gewinn / wann er sein unvollkoin- dtmenes Lebm kan verbesseren. ui

Darumen nemlich haltet der Heil. L

Apostel den Todt für einen Gewinn / chweilen Christus unser Leben ist / zu web sa

chem wir durch den Todt gelangen/ wel-cher unser Leben vil verbesseren wird. d<

In dem Todt wird das zeitliche Lc- zeLen in ein Ewiges/ das Gebrechliche in niein Unverstörltches / das Elende/ in ein di

Glückseeliges/ das Sterbliche/ in ein se

Unsterbliches verkehret. 7^»-spricht n

Christus: Der in mich glaubt / wird L

leben / auch wann er schon wird ge-storben seyn: und ein jeder der lebe/ U

und