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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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das und an mich glaubt/ wird ewiglich

cke- nicht sterben.

eni- Lasset uns anhören/ den Heil. Chry->ren sostomum: Wir sollen es mit den Bau-ren halten/ welche nicht erschricken/waüder sie sehen/ daß das Wachen-Körnlein ab-

>ri- stirbt/ und verfaulet; wann es aber nochist gantz / und frisch auf dem Feld ligt / so

der fürchten sie ihnen; sobald sie aber sehen/ler- das es faulet / so erfreuen sie sich / dann

ei- das absterbende Körnlein ist der Anfangan- der zukünfftigcn Ernde; also sollen wir

uns crfrcüen/ wann unser verstörlicheseil. Hauß zu Haussen fallt / indeme auf sol-

n / che Weis ein unsterblicher Mensch gc-

>est säet wird.

>el- Es wird einer sagen / es ist zu be-dauern / daß der Leib / nach dem TodtLe- zerstöret wird; ich aber bin der Ma-in nung / man müsse sich erstellen / dieweil

ein durch die Zerstörung deß Leibs der Todt

ein selbst zerstört wird: die Stcrblichkeit-

cht wird zernichtet/ nicht das Wessen deß

rd> Leibs.

st- Gleichwie wanndasErtzgeschmächt>r/ wird/ daß man ein Bildtnuß darauß

greift/