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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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»eil.

mit

Dritter Absatz.

Der Tode Hede alles Übel auf.

Ann wir mit ernst betrachtenwollen das Menschliche Le-ben / in disem elenden Iam-ich merthal werden wir nichts anders fin--us den/ dann Mühe und Arbeit / Angst und

sen » Noth / Beschwärd und Vertruß/ Iam-m/ ^ wer und Elend / ja lauter Armfeeligkei-^us ten.

em ^ Dises bezeügt der Heil. Job Der

kNensth von einem Weib gebohren/zu lebt ein burne Zerr / und wird erfülle

>el- mir vilen Becrübnnjstn: er gehet aufwie ein Blum / und fallt ab / und sties-ls her dahin/ wie ein Schatten / undNlt bleibt nimmer in einem Stand / und^Veestn.

Deß Menschen Eingang in dise Welt/fanget an mit schreyen und weinen/seinAußgang endet sich mit heülm und kla-gen: alle werden in Sünden empfangen/mit Schmertzen geboren/ mit Mühe und

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