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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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Arbeit auferzogen / und müssen sich mit istKummer / und Sorgen / ja mit bitte- dijrem Schweiß ihres Angesichts crnäh- Frren. loi

Alle Ständ/Geistlich und Weltlich, GReich und Arm/ Herren und Knecht, mJunge und Alte / seynd tauscnderlcyArlnseeligkeiten unterworffen: kein Tag ter

gehet füruber so glückseclig / der nit mit übeiner Bitterkeit/ und Beschward an Leib, gaoder an Seel vermenget werde. de

Das Lacher» wird mir Gchmertzen ver-misthec/ und das End der Freuden mist Weinen. M

Der Mensch hat nie kein Rübe/ und de

Mann er schon vermeint / er seye für sich abselber sicher/ so kommt ihm doch etwann chLln Betrübnuß von seinen Verwandten,Angehörigen/ Vorgesetzten/ Nachba- an

reu./ oder einem leiblichen Zustand eini- bl,

ger Kranckheit: vor welchen er nie sicher E!ist / ja alle Lag schwarere Anstoß / und gr

fchmertzlichere Zusaht zuerwarten hat. lai

Gedcnekewie vil elende Menschenin diser Welt seynd: aller anderen Elend Le

sän dir auch über Nacht begegnen: es ftr

ist