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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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er dich nemmen; man hat alsdann mitden Schmertzen deß Leibs zuschaffcn/und kan nicht vil weder demGuten/ nochdemBösen mehr nachsinnen.

Zum anderen/ wann du auf dich al-lem schauen wilst/ und deine eigene na-türliche Krafften betrachten/ hast duUrsach dir zuförchten/ wellen du außdir feststen deinen Feinden nicht gewach-sen bist/selbigen zuwiderstehen/ und siezu überwinden; wann du aber auf dieGnad / Hilff/ und Beystand GOttesbauest / und veinHoffnung/ und TrostEin auf Ihne setzest/ so wird er dichstarcken/er wird dein Helffer/dein Trö-ster/ dein Fürsprecher / und Seeligma-cher seyn.

Oder vermeinest du / erwerbe dichin deinen letsten Nöthen/ da du seineram mehristen vonnöthcn seyn wirst/ ver-lassen? Er werde sein Versprechungvergessen? Er werde sein VattcrlicheGüte von dir abwenden? behüte unsGOTT! vor solchen schlimmen / undGotts - vergessenen Gedanckcn: wanndu einen guten Freund hattest/ du wur--Z» dest