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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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deß ihme trauen/ er werde dir in deine» waNöthen zu Hilsskomm; aber dem hoch- rm.

sten GOtt/ der dir alle Hilff verspro- sei,chcn hat / sollest nicht so vil trauen? O ab«unverantwortliche Mißtraulichkeit! ver- m,lmeinest du / er habe vergebens so vil gc- I2litten? Er gönne dir das ewige Leben nunit? Er thue sich Schertzweis für deinen be,Heyland auß? es scye ihme nicht rechternst dich seelig zumachen? oder bildest un'

dir ein/ er wisse nicht/ daß du seiner lichHilff vonnökhen habest/ und ohne Ih- dane nicht könnest seelig sterben / und den hajFeind überwinden? pfui der Schand! betdaß du ein so schlechte/mißtrauige/ja mc

Gottlose Meinung von deinem aller- tzejgütigsten Vatter hüben sollest? tef

Gedencke was der H. Paulus sagt:

Als wir noch Sünder waren/ nach geider Zeit ist Christus für uns gestor- Lttden: darum werden wir jetzt / nach- indem wir durch sein Blut gerechcfercis siegec seynd/ vilmehr durch ihn vom EtVorn befreyet werden; dann so wir MimieGDre versöhnet seynd durch den ^Todt seines Sohns/d,r Mir noch Feind de