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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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«»§ rv6 A«»

dienst scynd unser eigen; also seyndwirreich/ und haben alle Schatz der Gött-lichen Gnaden in Christo IEsu: mit Vi-sen geziehret/ tretten wir vertraulich fürdas Angesicht GOttes/ angethan mitseiner Gerecht- und Heiligkeit/welche eruns geschencket hat.

Es wird an dem Jüngsten Tag keinVatter/ oder Mutter sich rühmen kön-nen/ daß sie seyen gütiger/und liebrei-cher gegen ihren Kmderen gewesen/ alsderHimmlische Vatter gegen uns seinenKindcren ist.

Oder / sage an: ist auch jemahl einVatter oder Mutter gewesen/ die statsan ihrliebes Kind gedenckt haben? Nein.Er selbst sagt Lan auch wol

ein Mutter ihres Bands vergessen/daß sie sich seiner nie erbarme? undwann schon sie ihres Bands vergessenwurde / so will ich dannoch deiner nievergessen.

Hat auch jemahlen ein Vatter/oderMutter so vil/ und so köstliche Aufwär-ts bestellt zum Dienst ihres Kinds/als wie GStt uns gethan hat? Nein,

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