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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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207
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Sintemalen ex so vil tausend Engel er-schaffen/die uns abwarten/ und dienensollen.

Hat auch jemand alleHärlein seinesKinds auf dem Haubt gezehlt/ als wieunser Himmlische Vatter gezehlt hat?^«6. /s. Nein. Ist auch jemand fürsein Kind in den grausamsten Todt ge-gangen/ wie Christus für uns gegangenist? Nein. Hat auch jemand sein Kindernähret mit seinem eigenen Fleisch undBlut/ wie Christus uns ernähret hat?Nein. Ist auch jemand / von dem einKind mehr Lieb / Hilss/ und Treü Zu er-warten hab/ als wir von Christo / undunserem Himmlischen Vatter zu erwar-ten haben? Nein. Nein! ach nein / Omein Christliche Seel! es ist niemand/der es also Vatterlich / und Mütterlichmeine: auf niemand kanst/ und füllestdu also vestiglich vertrauen/ als alleinauf deinen allerliebsten Vatter/ der imHimmel ist.

Schäme dich derohalben ins Hertzhinein! wann du einige MißtraulichkeiLan dir verführest! schäme dich daß M

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