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Lust, und Liebe zum Todt, sambt der grossen Kunst Gottseelig zu sterben : dass ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Todt nit förchten, sondern mit Begird standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle sambt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Todt bereiten, wohl, und glückseelig Sterben könne / beschriben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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wie ein aufrichtige Vertraulichkeit seinesKinds; hingegen ist GOtt über alleMassen zuwider alle Mßtraulichkeit:je mehr er solche an dir spühret/je mchrdu ihme verleydest.

Sey du ein rechtes Kind / so wirdGOtt gewiß ein rechter Vatter an dirseyn; daß du aber ein rechtes Kind seyest/ist mehr nicht vonnöthen / als daß du andeinen Himmlischen Vatter glaubest/auf ihne vertraulich hoffest/ und ihmherylich liebest: dises thue; das übrigelasse alles ihme über: IGus wird dei-ne Sünden hinweg nemmen/ und ab-zahlen : IEsus wird seine Verdienst/und Heiligkeit dir schencken: IESUSwird dein Heylastd seyn/ und dich ewigseclig machen.

Du sollest auch wegen deinen Mäng-llen/ und täglichen Fahleren nicht klein-müthig werden / sondern selbe dir also zunutzen machen/ daß du deine Schwach-heit erkennest / dich vor GOtt schämest/demüthigest/und danckest/ daß er dich >nit in schwärerc Laster hat fallen lassen. ^- Die Elteren übertragen vil Fahler an

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