Fünfter Absatz. z r
und dem Tod / deme ihr nicht ausweichenmöget / mit Freuden annehmen/ der ge-rechten Anordnug des Allerhöchsten frey-und gutwillig euch unterwerffcn/ das LebenGOtt zu einem vollkommenen Opfer dar-geben/ alle Wehe und Schmertzen derKranckheiten/ und. den Tods-Kampff/als ein wohlverdiente Straff bußfertig um-fangen/und andere hohe Tugenden/ wel-che bey dem leisten Hintritt seyn wollen/und sollen/ aus aufrichtiger Liebe GOttesHeldenmüthig üben wurden/ so wurden ihrvon der ewigen Peyn/ und höllischenFeurflammen sicher seyn.
Ist also ein gewisse Wahrheit/ daß derTod / wann man denselben recht Christlich/und gottseelig leydet/ein gewisses Präser-vativ/ und unfehlbares Mittel seye wie-der die ewige Verdammnuß.
Sechster Absatz.
Ein schmertzlicher Tod ist ein gros-ses Glück, und macht einen Christel;gleichsam zu einem Märtyrer.
giebt viel Leut/ welche den Tod
übel