A8 Ersten Theils/ änderten Capitels/
auch ihnen diese Ruhe: HErr verleyheihnen die ewige Ruhe.
So rst der Tod ein Ruhe von aller Ar-beit und Mühseligkeit: Er nihmt hinwegalle Beschward/ und die Sterblichkeit deßLeibs/ dann nach kurzer Ruhe wird derLeib wiederum von derselben/ als von ei-nem Schlaffauferstehen gantz glorwürdig/und unsterblich.
Gleichwie ein Bildnus/ wann stein demOfen zerschmeltzt/ nicht verderbt/ sondernerneueret wird; also wann unser Leib stirbt/gehet er mchtzuGrund/ sondern wird gantzneu/ sagt der heilige Chryfostomus.
Von dieser Veränderung deß Leibs sagtder heilige Aopstcl Diß Verweeß-
liche muß anziehen das Unverweeßliche/und diß Sterbliche muß anziehen dieUnsterblichkeit/ dann wird erfüllet dasWort/ daß gcschriben ist: Der Tod istverschwunden in dem Sieg.
Alsdann wird es heißenwirseynd von dem Tod zu dem Leben über-setzt worden.
Alsdann wird wahr seyn/ was der H.Job sagte. Ich weiß/ daß mein Erlö-ser lebt/ und daß ich am Jüngsten Lag
von