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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Ersten Theils / dritten Capitels/

man wohl redet/ oder loder/ rc. Niemandhat Christus weniger mögen gedultcn/ alsdie stoltze Pharisäer/ Schrieftgelchrte/Priester/ und Vorgesetzte deß Volcks.

Darum haben alle frome Christen/ undHeilige jederzeit alle zeitliche ReichthumesWollust/ und Ehren / als wie die Pestgeflohen/ und verachtet.

Weilen dann nichts in der Welt dich ver-nünftig aufhalten kann/ so lasse die Weltsamt ihrer Eytelkeit fahren. In dem Him-mel ftynd die rechte Ehren / Reichthumcn/Wollust/ und Ergötzlichkeiten / und ebendiese sollen dich gantz einnehmen/starck zusich ziehen/ und mit Verlangen nachdcnselbigen zu seufzen machen.

Der andere Emwurff.

Ich verlasse nicht gern meine.Ge-liebte , Werthe, Bekandte, und Freund.

Antwort.

giebt auf dieser Welt wenig guteFreund / die dich hcrtzlich/ und ver-