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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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I zo Ersten Theils / dritten Capitels/

IEsu Christi deines Seeligmachers / undaw fahre freudig in die ewige Seeligkert.

Zum Beschluß wäre das blste/ wanndu es mit jemem Bettler Thauleri haltenwurdest: Dieser Thaulerus wäre ein ftoMerund hochgelehrter Mann / welcher viel demWerth der ewigen Gr adenwahl nachsin-nete/ und von GOtt begehrte/ er solle th-me einmal einen rechten Lehrer zuschicken.Auf ein Zeit/ als er in die Kirchen gienge/traffe er emenBettler an/ diesem wünschteer einen glückseeligen Tag: der Bettler ant-wortete : Er habe niemalen einen unglückste-ligen Tag gehabt; Thaulerus wünschte ih-me vicl Glück und Guts: er sagte: Er ha-be nicmal ein Unglück/ oder Ungutes er-fahren ; Thaulerus sich herab verwunde-rnd/ fragte weikers: Wie so / und warumer solches rede/ da er doch ein armer elen-der Bettler wäre? Der Bettler gäbe zurAntwort: Er wolle nicmal anders / alswas GOtt wolle/ und also geschehe alles/wie er wolle nach seinem Wunsch / darumhabe er niemalen einen bösen Tag / oderUnglück; Thaulerus verwunderte sich/ undsprach: Wie wäre es aber/ wann dich GOttindie Hollen verstoßen? da widersetzte der

Bett-