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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Erster Absatz. iz?

wem: sein Bogen hat er gespanet/ undist darmit gerüstet- Mit dem Schwkrdthauet er die Alte/ und Schwache hinweg/welche sich nicht mehr können beschirmen;mit dem Pfeil aber kommet er an die Jun-ge/ und Starcke/ welche sich auf ihreKrafften verlassen.

Die Vorbothem welche täglich den Todverkünden/ seynd schon vorhanden / nehm-lich das Alter/die Schwachheiten / die na-türliche Gebrechlichkeiten/ die Kranckhei-ten/ und allerhand Gefahren/ und Zufahl/sonderbar so viel Leichen/ die wir raglichchc-graben. Betrachte ernstlich / wie viel vonDeinen Bekandten/ guten Freunden/ Ca-meradcn / und Mitbrüderen / einer nachdem anderen dem Grab zugehet; wo seyndjeztdieser/ und jener/ so du wohl geken-net? so dieses / oder jenes Amt verse-hen/ mit welchen du oft so freundlich con-versiert? wie viel seynd in wenig Jahrenhinweg genommen worden ? Diesen wirstDu auch bald folgen / alle Tag / alle Stundund Augenblick eilest mit völligem LauHdem Grab zu. M

Zum anderen gedencke/daß du nur ein-mal sterben müssest; an welchem Hanger dieI 5 gan-