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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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142 Änderten Theils/ ersten Capitels/

fleissen zu sterben wie die Gerechten/ undZlußerwahlte Kinder GOtt s.

Ein solcher Tod ist ein Schatz über alleSchätz/ ein Glück über alles Glück/ einGnad über alle Gnad / welche das ewigeLeben/ und alles Gutes mit sich bringt.^ köstlich ist vor dem Angesicht deßHErrnder Tod seiner HeiligenSeelig seynd die Todten/ welche in demHErrn absterben. ^ Der Gerechte/wann er vom Tod überfallen wird/ wirder in der Erquickung seyn. /. DemGottöfsrchtigen wird wohl seyn an sei-nem lezken End / und am Tag seines lez-ten Hinrrits wird er gestegnet werden.

Die Seelen der Frommen seyndin der Hand GGktes/ und kein Peyn deßTods mag sie berühren: Vor den Au-gen der hinweisen wurden sie geachtet/als stürben sie/aber sie seynd im Frieden.Keül Peyn/ kein Schrecken des Tods /nicht die natürliche Schmerzn / nicht dieForcht zu erscheinen vor dem Richter-stuhlGOttes / nicht dernagende Wurm deß Ge-wissens werden den Gerechten berühren/sondern er wird seyn indem Frieden/ unddaß im ewigen/ und unzerstöhrlichen Frie-den. Wann