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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Vierdter Absrtz. iss

auch das jenige nicht/ was in der Weltist : Wann einet die Wett liebet/ so istdie Liebe deß Vütrers nicht in ihme.Dannaltes / was in der Welt ist / das ist Be-gierltchkeir des Fleisches/ der Augen/und Hofsarr des Lebens/ welche nicht! aus dem Vatrer / sondern aus der Weltz ist / und die Welt vergehet / und ihrBegieruchkeic; wer aber den WillenGottes thut/ bleibt in Ewigkeit»Wucher derohalben die Kunst zu ster-ben wohl lehrnen will/ der muß von derWelt ausgehen/ und derselben absterben/daß er mir dem Apostel sagen könne/ 6-§/.Die Welt ist mir gecreutziget / und ichder Welt.

Du wirst aber vermeynen dieses gehe dichnichts an; du muss st in der Welt/ und mitder Welt leben/ könnest selbe nicht verlas-sen. Allein vor eingeführter Welt Apo-stel zeiget dir/ wie auch du in der Welt dieWelt verlassen mögest/ da er <7^.7 alsospricht: Derowegen sage ich dis liebe Bru-der : Die Zeit ist kurtz: so ist nun übrig/das die jenige so Weiber haben/ seyen/als wann sie keine hätten : Und die daweinen/ als weinten sie nicht. bind die sich

freu-