rs 8 Änderten Theils / ersten Capitels /
Ambrosius r Wir haben in dem Tod mchtszu fürchten/ wann wir im Leben nichts 1forchtsames begannen haben. Und der H. 'Chrysostomus: Wann wir den Tod förch- <ten / haben wir ein kindische Forcht/ wannwir betrachten wollen / was der Tod stye /werden wir lhne memalcn fürchten ; wüst ^aber die Ursach wissen/ warumen wir denTod fürchten e Wir führen keinen gutenWandel/ wir haben kein reines Gewissen/wir leben nicht nach unserem ChristlichenBcruf/und Stand. Wann dieses nicht wä-re/wurde uns der Tod nicht schrecken. Esbestehet aber ein guter Christlicher Wandel/und frommes Leben / in dem wahren Glau-ben / Hofnung / und Liebe / wie der Heil.
Paulus fügt /. 07. Nun aber bleiben ^Glaub / Hofnung / Lieb / diese drev : A- !her die Lieb ist daß gröstest unter ihnen;ja wie eben dieser Apostel meldetDas Zihl und End aller Geborten ist dieLiebe / welche aus einem reinen Hernen/und auß einem girren Gewissen/ und nichtaus einem falschen erdichteten Glauben 'herkommt. Allhie wird durch das gute ,Gewissen die Hofnung verstanden/wcil die- '
fe herkommt auß einem guten GcwGn.