Siebender Absatz. 17s
mit kindlicher Zuversicht und Vertrauenhoffe ich von dir alles zu erlangen / wasdu uns mit deinen heiligen Worten so gnä-diglich versprochen hast : Auf dich alleinO gütigster! GOtt ist mein Hertz vor al-len Dingen gerichtet; du allein bist meinSchatz/ mein Trost/ mein Freud/ undAlles. Nichts liebers mochte ich sehen/hören / lieben / und umfangen / als meinenso guten/ schönen und liebwerthen GOtt/in demc alle Wollust / alle Freud / alleSchönheit beysammen ist; diesen meinenso lieben GOtt/ verhoffe ich samt allenGü-kcren / Freuden und Reichthumen nach die-sem zeitlichen Leben ewiglich zu besitzenund zu gemessen; und wiewohlen ich einarmer grosser Sünder bin / der dieses gros-sen Guts nicht werth ist/ sondern alle zeit-liche und ewige Straffen wohl verdienethat / so hab ich doch ein recht kindliche Hof-nung auf deine vätterliche Güte/ und aufdas bittere Leiden und Sterben/ wie auchalle Verdienst unsers HErrn IEsu Chri-sti/ auf dieses traue/ und baue ich/ da-ran hebe ich mich/ darauf verlasse/ undübergibt ich mich gantzlich/ da tröste underfreue ich mich herzlich/ und hoffe Gnad