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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Neundter Absatz. 19 r

so Versöhnte seelig werden durch seinLeben; nicht allein aber das/ sonderenwir rühmen uns auch GGktes durchunsern HErrn JEsum Christum / durchwelchen wir nun die Versöhnung em-pfangen haben.

Was könnte trostrcichers einem armenSünder gesagt werden/ als die schöncWortdeß Heil Apostels: Wann nehmlich derSohn GOttcs dich begehrt hat stetig zumachen/ da du sein Feind wärest / und sei-ner nicht verlangtest; wie vielmehr wird erdich seelig machen/ da du ihne begehrest zulieben/ da du deine Sünden bereuest/ dadu alle deine Hofnung und Trost auf ihnesetzest? Also hat GE>tt die Welt

geliebt / daß er seinen eingebohrnenSohn geben hat / daß ein jeder/ deran ihn glaubt/ nicht zu gründ gehe/sondern das ewige Leben habe.

Was harte er doch mehr thuen können/sein Gutwilligkeit dir zu erzeigen/ und dichseelig zu machen ?

Ja! wann einer schon gesündiget hat /sagt der Heil. Johannes So

haben wir einen Fürsprecher bey GGttJEsum Christum den Gerechten / und