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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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Neundcer Absatz. r-5

Buch jemand sein Kind ernähret mit seinemeigenen Fleisch und Blut / wie Christus unsernähret hat? Nein. Ist auch jemand/ vondem ein Kind mehr Lieb/ Hülff/ und Treuzu erwarten hat/ als wir von Christo / undunserem himmlischen Vatter zu erwartenhaben? Nein. Nein. Ach nein! O meinChristliche See!! es ist niemand/ der esalso vätterlich / und mütterlich meyne:Auf niemand kanst/ und sollest du also vc-stiglrch vertrauen/ als allein auf deinen al-lerliebsten Vatter/ der im Himmel ist.

Schäme dich derohalbcn ins Hertz hi-nein ! wann du einige Mißtraukchkeit an dirverführest: schäme dich! daß du einem sogütigen Vatter so wenig trauest: schämedich! daß du dre Versprechungen GOtttsso wenig achtest: schäme dich! daß du keinkindliches Hertz gegen einem so liebreichenVatter hast/ als wann er dir nicht treu wä-re/ als wann es ihme nicht recht ernst wä-re/ dich scelig zu machen / als wann er nurdergleichen thäte/ als wolle er dem Vatterseyn/ als wann er U jach sackte/ dich zufangen/ und zu verwüsten. Behüttt dichGOtt! vor solch er Gottslästerung. WannM Iud dir öffentlich etwas der pachenN L wur.