Neundcer Absatz. r-5
Buch jemand sein Kind ernähret mit seinemeigenen Fleisch und Blut / wie Christus unsernähret hat? Nein. Ist auch jemand/ vondem ein Kind mehr Lieb/ Hülff/ und Treuzu erwarten hat/ als wir von Christo / undunserem himmlischen Vatter zu erwartenhaben? Nein. Nein. Ach nein! O meinChristliche See!! es ist niemand/ der esalso vätterlich / und mütterlich meyne:Auf niemand kanst/ und sollest du also vc-stiglrch vertrauen/ als allein auf deinen al-lerliebsten Vatter/ der im Himmel ist.
Schäme dich derohalbcn ins Hertz hi-nein ! wann du einige Mißtraukchkeit an dirverführest: schäme dich! daß du einem sogütigen Vatter so wenig trauest: schämedich! daß du dre Versprechungen GOtttsso wenig achtest: schäme dich! daß du keinkindliches Hertz gegen einem so liebreichenVatter hast/ als wann er dir nicht treu wä-re/ als wann es ihme nicht recht ernst wä-re/ dich scelig zu machen / als wann er nurdergleichen thäte/ als wolle er dem Vatterseyn/ als wann er U jach sackte/ dich zufangen/ und zu verwüsten. Behüttt dichGOtt! vor solch er Gottslästerung. WannM Iud dir öffentlich etwas der pachenN L wur.