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Lust, und Liebe zum Tod, samt der grossen Kunst gottselig zu sterben : das ist: Gründlicher Beweisthum, dass ein rechter Christ den Tod nit förchten, sondern mit Begierd standhafftig erwarten, und mit Freuden empfangen solle samt lehrreicher Unterrichtung, wie man sich zum Tod bereiten, wohl, und glückseelig sterben könne / beschrieben durch A.R.P. Gerald Wieland, Capitularen des Fürstlichen Gottshauss St. Gallen
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A 8 2 Ändert. Thg. z. Laplk. Andere. Absrz.

sichle ich meinen Geist. Heiliger Geist!in deine Lieb befiehlt ich meinen Geist!

7. O allerheiligste Dreyfaltigkeit/ seyemir gnädig ! ICsu! Maria! Joseph !in euerc Hand befiehlt ich meinen Geist!IEsus! Maria! Joseph!

Wann die Geel avsigefnhren/ sol-le man noch fünf Vaecer unser/ undAve Marin/ oder andere Gebetter fürden Abgestorbenen betten / und nichtso geschwind darvon lausten. Den Leich-nam solle man vor verlostenen vier undzwanzig Stunden nicht begraben/ auchbiß dahin das Angesicht nicht verma-chen/ weilen man oftermahlen für todgehalten / welche etwann nur in Ohn-macht gelegen/ und nachmals wiederzu ihnen sechsten kommenseynd.

Regi-