genug/ welche den ganzen Nachmittag ihren zeit«lichen Geschäften/ Gewinne und Rechtshändernnachgehe«/ oder mit Jage»/ Spielen/ Gesell-schaften/ und andern Unruhen bis in die späteNacht hinein zubringen/ da Gott den ganzenund nicht den halben Tag zu heiligen besohlen.
§. H.
Don den sieben letzten Gebothen/ welche diePflichten gegen den Nächsten enthalten.
I. Du sollst deinen Vater und Mutterehren, -c-
diesem vierten Gebothe gebiethet Gott desAeltern, oder die an ihrer statt gefttzet stnd/ zuehren, sie zu lieben/ und ihnen zu gehor-samen.
Es verbiethet darinn alles / was wider dieihnen schuldige Ehre/ Liebe und Gehorsam ist.
r. Sollten wir die Aeltern ehren: das ist:hochachten und werth halten / und diese Ehrer-bietung mit Worten und Werken an den Tag legen.
Wider die schuldige Ehrerbietung handelnjene Kinder, die ihre Aeltern mit trotzigen Wor-ten anfahren: die flch derselben schämen: dieihnen übel nachrede»/ die ste in wichtige» Din-gen/ besonders bey Standesveränderungen/nicht um Rath fragen.
2. Sollen wir die Aeltern lieben, das istihnen alles Gute wünschen, ihr Bestes beför-dern
->) Ehre deinen Dater und deine Mutter, damit du lau,lebest, «nd es dir wshl sehr «uf Erde». Beut. V. it.