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Die Lehre der katholischen Religion : oder der erklärte Katechismus
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Stand gemäß zu einem thätigen Lebru anstreu-gen, damit sie mit der Zeit ihr Brod ehrlichverdienen, und nicht muffige, und unnütze Glie-der einer Gemeinde werden.

3. Müssen sie die Fehler und Gebrechen der-selben weder zu gelind, noch zu scharf, sondernjederzeit mit Liebe und Sanftmut!) abstrafen, ä)

Die Unterthanen haben gegen ihre Obrig-keit, die Knechte gegen ihre Herren, und dirletzten wieder gegen die ersten gewissermaßen dienämlichen Pflichten.

Alle Untergebene find ihren Obern undHerren Ehre, Liebe, Treue und Gehorsamschuldig, sie mögen gut oder bös seyn; s) ebenso, wie die Kinder ihren Aeltern.

Im Gegentheile müssen die Obrigkeitenihren Unterthanen Gerechtigkeit verschaffen , wi-der Unrecht schützen, die Lasterhaften bestrafen,niemand ungerecht unterdrücken, k-

Die Herren müssen ihre Knechte mit Arbeitnicht überladen, und darauf acht haben, daßsie christlich leben.

n. Du sollst nicht todten.

Durch dieses Geboth wird gebothen, denNächsten wie sich selbst zu lieben.

Es

«l) Bestrafe deinen Solm, und verzweifle nickt an ibm;doch sollst du nicht so weit komme», daß du ihntidteK.Svruchw. XkX. iz,

-) Seyd den Herren Unterthan, nickt allein den gute»und bescheidenen, sondern auch den ungeschlachten.>> Per. H. i«.

k) Ibr Herren tkmt eirern Knechten, was recht und b!l»liq, und nullet, daß ihv auch einen Herrn rm Hiyr»mel habet. «§l. lV. r.