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Die Lehre der katholischen Religion : oder der erklärte Katechismus
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mehr/ und ist verpflichtet/ die Aergerniß wie,der gur zu machen l>).

m. Du sollst nicht Unkeuschhpit treiben i).

Durch dieses Geboth befiehlt Gott.- daßein jeder seinem Stande gemäß keusch undschamhafri.cz lebe, und nach der Reinigkeit so»wohl des Herzens in Gedanken und Begier«den, als des Leibes in aßen fünf Sinnen undihren Werkzeugen strebe K).

Er verbiethet durch dieses Geboth:

r. Alle Arten der unkeuschsn Werke, Ge-bärden. Worte, alles unverschämte Anschauen,Antasten re.

2. Alles freywillige Wohlgefallen, und Ein-willigen bey unreine» Gedanken und Begierden.

z. Alles, was zur Unkeuschhett reihet undleitet l).

Zur Unkeuschhett reihet: Hoffart und Frech-heit in der Kleidung, Unmäßigkett im Essen undTrinken, Müßiggang m), allzufreyer Umgang

mit

N) Webe der Welt vor Aergerniß aber wehe demMenschen, durch welchen Aergerniß kommt. Matth.XVH!. 7.

i) Du sollst nicht ehebrechen. Exod. XX. ,4.

Dieß ist der Willen Gottes, eure Heiligung: Laßihr euch von Unzucht enrhaltet. Und daß ein jeglicherunter euch sein Gefäß in Heiligung und in Ehren zubesitzen wisse, und nicht in unziemlichen Lüsten, wiedie Heyden, die von Gott nichts wissen. i.Theffal.

IV. z. 4. und 5.

l) Meidet die Unzucht. Alle Sünden, die der Menschthut,, ist außer dem Leibe; wer aber Unzucht treibet,der sündiget an seinem Leibe. i. Kor- Vl. ,g.

m) Sieh! das war die Missethat deiner Schwester So»doma: Hoffart, Volle des Brodes und Ueberfluß, ihrrmd ihrer Tochtez Muffiggang. Ezech. XV. 49,

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