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2. Weil die wenigsten Christen die Mau*benswahrheiten deutlich und ausführlich genugwissen; indem viele in der Jugend nicht langund aufmerksam genug den Unterricht anhören,in welchem die Glaubens- und Sittenlehre vor-getragen wird.
' Und diese» beyzuwohnen ist nicht nur denEinfältigen, die weder schreiben noch lesen, undauf die Glaubenswahrhetten wenig denken ?ön»neu, sondern auch sogar jenen nothwendig, wel-che in der Religion gut unterrichtet sind; weilman leicht wieder vergißt, was man von derReligion vorhin gewußt hat, und weil manöiter das zu thun unterläßt, was man zu thunschuldig ist, wenn man dazu nicht ermuntertund erinnert wird.
Der aus der Predigt und Christenlehreeinen Nutzen ziehen soll, der muß
1. Ohne Zerstreuung und sehr aufmerk-sam zuhören.
2. Das was gesagt wird, muß er auf sichanwenden, und nicht auf andere deuten.
z. Einen ernstlichen Willen haben, und sichbemühen, die Lehren des Predigers zu befolgen.
§. m.
Von den drey letzten Gebothen der Kirche.
I. Du sollst die vierzigtagige Lasten, dievier LZuatember und andere geboreneFasttage halten; auch am Lreytageund Samstage vom Lleischessen dichenthalten.
Das dritte Geboth der Kirche befiehlt:
I An.