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«lle meine vergessene Sünden sind mirleid von Herzen, daß ich Gorr das höchsteGut damit beleidiget habe. Ich will michjetzt mit der göttlichen Gnade ernstlich bestfern: bitte also Euer Hochwürden um einsheilsame Busse, und göttliche Lssspre-chung.
V. Nach der Beichte muß man die auf-erlegte Büß verrichten.
Unter der Busse versteht man jene Werke,welche der Priester dem Sünder für die ge-beichteten Sünden auferleget.
1. Damit Gott für die Unbilden, die ihmdurch Sündigen zugefüget worden, einige Er«setzung geschehe.
2. Damit der Sünder durch die BuK-
werke die Sünde an sich selbst räche, und künftigbehutsamer werde. §
z. Damit dem Sünder die zeitlichen Stra-fen, die er mit Sünden verdient, nachgelassenwerden.
Wir können aus eigenen Kräften dem be-leidigten Gott nicht genugihun, sondern die BuK-werke, die wir ausüben, erhalten ihren Werthvon der unendlichen Genugthuung Jesu Christ,derer wir uns theilhaftig mache», wenn wirmitwirken, und selbst so viel thun, als wir kön-nen, um die Unbilden, die wir Gott angethan,wieder gut zu machen.
Die Genugthuung ist ein so nothwendi-ges Stück des Sakraments der Busse, daß ausserdem Falle der Unmöglichkeit solche zu leisten,das Sakrament der Busse unvollständig wäre.
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